S83.4- Verstauchung und Zerrung des Kniegelenkes mit Beteiligung des (fibularen) (tibialen) Seitenbandes

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSADistale Frakturen / Leichtere Verletzungen / Andere Vergiftungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes5

S83.40 Verstauchung und Zerrung des Kniegelenkes: Nicht näher bezeichnetes SeitenbandMorbi-RSA
S83.41 Verstauchung und Zerrung des Kniegelenkes: Distorsion des fibularen Seitenbandes [Außenband]Morbi-RSA
S83.42 Verstauchung und Zerrung des Kniegelenkes: Distorsion des tibialen Seitenbandes [Innenband]Morbi-RSA
S83.43 Verstauchung und Zerrung des Kniegelenkes: Riss des fibularen Seitenbandes [Außenband]Morbi-RSA
S83.44 Verstauchung und Zerrung des Kniegelenkes: Riss des tibialen Seitenbandes [Innenband]Morbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

877 Fälle · 60 % Männer · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 36 % Chirurgie’23

Rang 1808 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,005 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 35, der Frauen ab etwa 47 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre208122,3 %2,0
15 bis unter 18 Jahre4824245,5 %2,7
18 bis unter 20 Jahre3820184,3 %3,4
20 bis unter 25 Jahre98791911 %2,6
25 bis unter 30 Jahre92751710 %3,1
30 bis unter 35 Jahre89622710 %2,9
35 bis unter 40 Jahre7354198,3 %2,9
40 bis unter 45 Jahre5132195,8 %3,0
45 bis unter 50 Jahre7638388,7 %3,3
50 bis unter 55 Jahre8037439,1 %2,9
55 bis unter 60 Jahre6735327,6 %4,4
60 bis unter 65 Jahre4825235,5 %4,6
65 bis unter 70 Jahre2610163,0 %6,5
70 bis unter 75 Jahre2311122,6 %8,6
75 bis unter 80 Jahre185132,1 %6,5
80 bis unter 85 Jahre12661,4 %8,9
85 bis unter 90 Jahre12481,4 %13,9
90 bis unter 95 Jahre6510,68 %10,3
ab 95 Jahren000––

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,6 Tagen (20 bis unter 25 Jahre) und ⌀ 4,4 Tagen (55 bis unter 60 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

45.523 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 36 %

  • Chirurgie36 %16.570
  • Orthopädie32 %14.757
  • Unfallchirurgie28 %12.927
  • Pädiatrie0,81 %367
  • Kinderchirurgie0,76 %347
  • Übrige 14 Abteilungen1,2 %555
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin0,62 %283
  • Sonstige Fachabteilung0,29 %134
  • Geriatrie0,20 %93
  • Intensivmedizin0,029 %13
  • Nuklearmedizin0,015 %7
  • Neurochirurgie0,013 %6
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,011 %5
  • Gefäßchirurgie0,007 %3
  • Neurologie0,007 %3
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,004 %2
  • Kardiologie0,004 %2
  • Plastische Chirurgie0,004 %2
  • Nephrologie0,002 %1
  • Pneumologie0,002 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S83.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Verstauchung und Zerrung des Kniegelenkes mit Beteiligung des (fibularen) (tibialen) Seitenbandes

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte