S72.04 Schenkelhalsfraktur: Mediozervikal

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:1234Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2, 3, 4 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSASchwere Frakturen des Beckens und der unteren Extremität / Schwerwiegende offene Wunden / Umschriebene Hirnverletzungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs
Inklusive:

Transzervikal o.n.A.

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über S72.-FoKA: Konsens

Wie ist eine intraoperative Femurschaftfraktur (z. B. beim Einschlagen der Prothese) als Nebendiagnose zu kodieren? S72.3 Fraktur des Femurschaftes oder M96.6 Knochenfraktur nach Einsetzen eines orthopädischen Implantates, einer Gelenkprothese oder einer Knochenplatte

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

91.675 Fälle · 65 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 32 % Unfallchirurgie’23

Die Statistik weist S72.04 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu S72.0 mit allen Subkodes.

Rang 20 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,52 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 83 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1010,001 %2,0
1 bis unter 5 Jahre10460,011 %5,5
5 bis unter 10 Jahre211290,023 %3,5
10 bis unter 15 Jahre8346370,091 %4,3
15 bis unter 18 Jahre7052180,076 %4,1
18 bis unter 20 Jahre302460,033 %7,8
20 bis unter 25 Jahre6348150,069 %5,7
25 bis unter 30 Jahre8865230,096 %7,2
30 bis unter 35 Jahre140103370,15 %6,4
35 bis unter 40 Jahre218156620,24 %5,9
40 bis unter 45 Jahre350259910,38 %6,8
45 bis unter 50 Jahre5603562040,61 %6,3
50 bis unter 55 Jahre1.2686616071,4 %7,5
55 bis unter 60 Jahre2.7151.3001.4153,0 %8,7
60 bis unter 65 Jahre4.3251.9362.3894,7 %9,7
65 bis unter 70 Jahre5.6132.3643.2496,1 %11,2
70 bis unter 75 Jahre8.2073.1635.0449,0 %13,3
75 bis unter 80 Jahre11.0013.7857.21612 %14,4
80 bis unter 85 Jahre22.0887.21814.87024 %15,1
85 bis unter 90 Jahre21.2196.45414.76523 %15,3
90 bis unter 95 Jahre10.3812.9747.40711 %14,9
ab 95 Jahren3.2247832.4413,5 %13,8

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 7,5 Tagen (50 bis unter 55 Jahre) und ⌀ 15,3 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

217.585 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Unfallchirurgie, hat 32 %

  • Unfallchirurgie32 %70.386
  • Chirurgie26 %55.750
  • Geriatrie20 %44.436
  • Orthopädie11 %24.631
  • Innere Medizin8,4 %18.209
  • Übrige 29 Abteilungen1,9 %4.173
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie0,40 %871
  • Intensivmedizin0,40 %865
  • Neurologie0,26 %564
  • Pädiatrie0,24 %518
  • Sonstige Fachabteilung0,23 %495
  • Gastroenterologie0,13 %282
  • Kardiologie0,12 %264
  • Nephrologie0,030 %66
  • Gefäßchirurgie0,020 %43
  • Pneumologie0,017 %38
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,016 %35
  • Neurochirurgie0,016 %34
  • Urologie0,011 %25
  • Plastische Chirurgie0,008 %17
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,005 %11
  • Dermatologie0,003 %7
  • Strahlenheilkunde0,003 %7
  • Herzchirurgie0,003 %6
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,002 %5
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,002 %4
  • Endokrinologie0,001 %3
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,001 %2
  • Kinderkardiologie0,001 %2
  • Neonatologie0,001 %2
  • Nuklearmedizin0,001 %2
  • Thoraxchirurgie0,001 %2
  • Allgemeine Psychiatrie0,000 %1
  • Augenheilkunde0,000 %1
  • Rheumatologie0,000 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S72.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis5

Offene transzervikale Schenkelhalsfraktur
Primär + Zusatz
Offener transzervikaler Schenkelhalsbruch
Primär + Zusatz
Transzervikale Femurfraktur
Primärschlüssel
Transzervikale Schenkelhalsfraktur
Primärschlüssel
Transzervikaler Schenkelhalsbruch
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Schenkelhalsfraktur: Mediozervikal

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte