S71.8- Offene Wunde sonstiger und nicht näher bezeichneter Teile des Beckengürtels

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSAAndere SHT / Andere offene Wunden / Schwerwiegende Frakturen und traumatische Amputation / Frühe Komplikationen durch Trauma — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Hinweis:

Bei den Schlüsselnummern S71.84!-S71.89! erfolgt die Einteilung des Weichteilschadens nach Tscherne und Oestern. Kodiere jeweils zuerst die Fraktur S72.- oder die Luxation S73.-.

Subkodes7

S71.80 Offene Wunde sonstiger und nicht näher bezeichneter Teile des BeckengürtelsMorbi-RSA
S71.84! Weichteilschaden I. Grades bei geschlossener Fraktur oder Luxation der Hüfte und des OberschenkelsAusrufezeichenkodeMorbi-RSA
S71.85! Weichteilschaden II. Grades bei geschlossener Fraktur oder Luxation der Hüfte und des OberschenkelsAusrufezeichenkodeMorbi-RSA
S71.86! Weichteilschaden III. Grades bei geschlossener Fraktur oder Luxation der Hüfte und des OberschenkelsAusrufezeichenkodeMorbi-RSA
S71.87! Weichteilschaden I. Grades bei offener Fraktur oder Luxation der Hüfte und des OberschenkelsAusrufezeichenkodeMorbi-RSA
S71.88! Weichteilschaden II. Grades bei offener Fraktur oder Luxation der Hüfte und des OberschenkelsAusrufezeichenkodeMorbi-RSA
S71.89! Weichteilschaden III. Grades bei offener Fraktur oder Luxation der Hüfte und des OberschenkelsAusrufezeichenkodeMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

13 Fälle · 69 % Männer · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 39 % Unfallchirurgie’23

Rang 6038 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 48, der Frauen ab etwa 40 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre1107,7 %1,0
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre1107,7 %1,0
18 bis unter 20 Jahre1017,7 %3,0
20 bis unter 25 Jahre1107,7 %1,0
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre21115 %2,5
40 bis unter 45 Jahre000––
45 bis unter 50 Jahre1107,7 %3,0
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre1107,7 %18,0
60 bis unter 65 Jahre42231 %16,5
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre1107,7 %7,0
80 bis unter 85 Jahre000––
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

1.340 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Unfallchirurgie, hat 39 %

  • Unfallchirurgie39 %524
  • Chirurgie33 %446
  • Orthopädie11 %143
  • Kinderchirurgie5,3 %71
  • Pädiatrie4,2 %56
  • Übrige 9 Abteilungen7,5 %100
▸ Übrige einzeln
  • Plastische Chirurgie3,1 %41
  • Gefäßchirurgie1,7 %23
  • Innere Medizin1,2 %16
  • Intensivmedizin0,90 %12
  • Dermatologie0,15 %2
  • Herzchirurgie0,15 %2
  • Sonstige Fachabteilung0,15 %2
  • Gastroenterologie0,075 %1
  • Geriatrie0,075 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S71.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Offene Wunde sonstiger und nicht näher bezeichneter Teile des Beckengürtels

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte