S62.3- Fraktur eines sonstigen Mittelhandknochens

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSADistale Frakturen / Leichtere Verletzungen / Andere Vergiftungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes5

S62.30 Teil nicht näher bezeichnetMorbi-RSA
S62.31 BasisMorbi-RSA
S62.32 SchaftMorbi-RSA
S62.33 KollumMorbi-RSA
S62.34 KopfMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

5.381 Fälle · 70 % Männer · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 30 % Chirurgie’22

Rang 559 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,031 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 33, der Frauen ab etwa 60 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre4310,074 %5,3
5 bis unter 10 Jahre383080,71 %1,7
10 bis unter 15 Jahre284258265,3 %1,5
15 bis unter 18 Jahre273245285,1 %1,8
18 bis unter 20 Jahre218193254,1 %1,8
20 bis unter 25 Jahre6175229511 %1,9
25 bis unter 30 Jahre494430649,2 %1,9
30 bis unter 35 Jahre441358838,2 %2,5
35 bis unter 40 Jahre357303546,6 %1,9
40 bis unter 45 Jahre324252726,0 %2,0
45 bis unter 50 Jahre247170774,6 %2,2
50 bis unter 55 Jahre291195965,4 %2,3
55 bis unter 60 Jahre3772141637,0 %2,5
60 bis unter 65 Jahre2831441395,3 %2,9
65 bis unter 70 Jahre2321041284,3 %2,8
70 bis unter 75 Jahre2531201334,7 %2,7
75 bis unter 80 Jahre195681273,6 %2,9
80 bis unter 85 Jahre236921444,4 %4,1
85 bis unter 90 Jahre162521103,0 %5,5
90 bis unter 95 Jahre4219230,78 %5,1
ab 95 Jahren131120,24 %4,3

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 1,5 Tagen (10 bis unter 15 Jahre) und ⌀ 5,5 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

16.940 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 30 %

  • Chirurgie30 %5.028
  • Unfallchirurgie28 %4.717
  • Plastische Chirurgie24 %4.086
  • Orthopädie11 %1.887
  • Kinderchirurgie4,4 %744
  • Übrige 16 Abteilungen2,8 %478
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie1,6 %267
  • Geriatrie0,44 %74
  • Innere Medizin0,43 %72
  • Sonstige Fachabteilung0,14 %24
  • Intensivmedizin0,059 %10
  • Kardiologie0,035 %6
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,024 %4
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,024 %4
  • Neurologie0,024 %4
  • Gastroenterologie0,018 %3
  • Neurochirurgie0,018 %3
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,018 %3
  • Herzchirurgie0,006 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,006 %1
  • Kinderkardiologie0,006 %1
  • Thoraxchirurgie0,006 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S62.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Fraktur eines sonstigen Mittelhandknochens

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte