S62.1- Fraktur eines oder mehrerer sonstiger Handwurzelknochen

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSADistale Frakturen / Leichtere Verletzungen / Andere Vergiftungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes9

S62.10 Fraktur: Handwurzelknochen, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA
S62.11 Fraktur: Os lunatumMorbi-RSA
S62.12 Fraktur: Os triquetrumMorbi-RSA
S62.13 Fraktur: Os pisiformeMorbi-RSA
S62.14 Fraktur: Os trapeziumMorbi-RSA
S62.15 Fraktur: Os trapezoideumMorbi-RSA
S62.16 Fraktur: Os capitatumMorbi-RSA
S62.17 Fraktur: Os hamatumMorbi-RSA
S62.19 Fraktur sonstiger oder mehrerer HandwurzelknochenMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

368 Fälle · 78 % Männer · Gipfel 25 bis unter 30 Jahre · 28 % Unfallchirurgie’23

Rang 2686 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 36, der Frauen ab etwa 63 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre1010,27 %1,0
10 bis unter 15 Jahre7431,9 %1,3
15 bis unter 18 Jahre161424,3 %2,9
18 bis unter 20 Jahre161604,3 %1,9
20 bis unter 25 Jahre363249,8 %2,2
25 bis unter 30 Jahre4745213 %2,0
30 bis unter 35 Jahre332589,0 %2,3
35 bis unter 40 Jahre352789,5 %1,9
40 bis unter 45 Jahre202005,4 %1,8
45 bis unter 50 Jahre212105,7 %4,9
50 bis unter 55 Jahre252326,8 %4,2
55 bis unter 60 Jahre282267,6 %3,4
60 bis unter 65 Jahre261977,1 %3,5
65 bis unter 70 Jahre10462,7 %2,3
70 bis unter 75 Jahre11473,0 %3,4
75 bis unter 80 Jahre8262,2 %2,8
80 bis unter 85 Jahre17894,6 %5,2
85 bis unter 90 Jahre7251,9 %7,0
90 bis unter 95 Jahre4041,1 %4,5
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

14.872 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Unfallchirurgie, hat 28 %

  • Unfallchirurgie28 %4.187
  • Chirurgie28 %4.181
  • Plastische Chirurgie25 %3.691
  • Orthopädie11 %1.673
  • Kinderchirurgie4,5 %668
  • Übrige 14 Abteilungen3,2 %472
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie1,8 %261
  • Innere Medizin0,58 %87
  • Geriatrie0,42 %62
  • Sonstige Fachabteilung0,094 %14
  • Kardiologie0,081 %12
  • Intensivmedizin0,067 %10
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,054 %8
  • Neurologie0,034 %5
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,027 %4
  • Gastroenterologie0,013 %2
  • Kinderkardiologie0,013 %2
  • Nephrologie0,013 %2
  • Neurochirurgie0,013 %2
  • Allgemeine Psychiatrie0,007 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S62.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Fraktur eines oder mehrerer sonstiger Handwurzelknochen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte