S61.8- Offene Wunde sonstiger Teile des Handgelenkes und der Hand

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSAAndere schwere Verletzungen und Verletzungsfolgen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Hinweis:

Bei den Schlüsselnummern S61.84!-S61.89! erfolgt die Einteilung des Weichteilschadens nach Tscherne und Oestern. Kodiere jeweils zuerst die Fraktur S62.- oder die Luxation S63.-.

Subkodes7

S61.80 Nicht näher bezeichnete offene Wunde sonstiger Teile des Handgelenkes und der HandMorbi-RSA⚖ 1
S61.84! Weichteilschaden I. Grades bei geschlossener Fraktur oder Luxation des Handgelenkes und der HandAusrufezeichenkodeMorbi-RSA
S61.85! Weichteilschaden II. Grades bei geschlossener Fraktur oder Luxation des Handgelenkes und der HandAusrufezeichenkodeMorbi-RSA
S61.86! Weichteilschaden III. Grades bei geschlossener Fraktur oder Luxation des Handgelenkes und der HandAusrufezeichenkodeMorbi-RSA
S61.87! Weichteilschaden I. Grades bei offener Fraktur oder Luxation des Handgelenkes und der HandAusrufezeichenkodeMorbi-RSA
S61.88! Weichteilschaden II. Grades bei offener Fraktur oder Luxation des Handgelenkes und der HandAusrufezeichenkodeMorbi-RSA
S61.89! Weichteilschaden III. Grades bei offener Fraktur oder Luxation des Handgelenkes und der HandAusrufezeichenkodeMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

1.766 Fälle · 64 % Männer · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 28 % Chirurgie’23

Rang 1215 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,010 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 41, der Frauen ab etwa 49 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr6420,34 %2,5
1 bis unter 5 Jahre6036243,4 %1,9
5 bis unter 10 Jahre7355184,1 %2,2
10 bis unter 15 Jahre8360234,7 %2,3
15 bis unter 18 Jahre5836223,3 %2,4
18 bis unter 20 Jahre4432122,5 %1,8
20 bis unter 25 Jahre12889397,2 %2,7
25 bis unter 30 Jahre12684427,1 %2,5
30 bis unter 35 Jahre10972376,2 %2,7
35 bis unter 40 Jahre10973366,2 %2,5
40 bis unter 45 Jahre11480346,5 %3,3
45 bis unter 50 Jahre9757405,5 %3,0
50 bis unter 55 Jahre12372517,0 %4,0
55 bis unter 60 Jahre12770577,2 %2,9
60 bis unter 65 Jahre10973366,2 %3,4
65 bis unter 70 Jahre8242404,6 %4,3
70 bis unter 75 Jahre7645314,3 %3,5
75 bis unter 80 Jahre6743243,8 %5,1
80 bis unter 85 Jahre9057335,1 %5,9
85 bis unter 90 Jahre4930192,8 %5,8
90 bis unter 95 Jahre3012181,7 %6,6
ab 95 Jahren6420,34 %8,2

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 1,9 Tagen (1 bis unter 5 Jahre) und ⌀ 5,9 Tagen (80 bis unter 85 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

5.481 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 28 %

  • Chirurgie28 %1.526
  • Unfallchirurgie24 %1.304
  • Plastische Chirurgie24 %1.299
  • Orthopädie9,8 %538
  • Kinderchirurgie9,0 %492
  • Übrige 15 Abteilungen5,9 %322
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie4,0 %221
  • Innere Medizin0,91 %50
  • Intensivmedizin0,44 %24
  • Sonstige Fachabteilung0,13 %7
  • Gastroenterologie0,073 %4
  • Geriatrie0,055 %3
  • Kardiologie0,055 %3
  • Gefäßchirurgie0,036 %2
  • Pneumologie0,036 %2
  • Geburtshilfe0,018 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,018 %1
  • Nephrologie0,018 %1
  • Neurochirurgie0,018 %1
  • Neurologie0,018 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,018 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S61.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Offene Wunde sonstiger Teile des Handgelenkes und der Hand

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte