S61.0 Offene Wunde eines oder mehrerer Finger ohne Schädigung des Nagels

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAAndere SHT / Andere offene Wunden / Schwerwiegende Frakturen und traumatische Amputation / Frühe Komplikationen durch Trauma — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Offene Wunde eines oder mehrerer Finger o.n.A.

Offene Wunde des Daumens

Exklusive:

Offene Wunde mit Beteiligung des Nagels oder der Nagelmatrix S61.1

Diagnosehäufigkeit

2.556 Fälle · 69 % Männer · Gipfel 25 bis unter 30 Jahre · 28 % Chirurgie’23

Rang 968 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,015 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 40 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr12750,47 %1,8
1 bis unter 5 Jahre179105747,0 %2,0
5 bis unter 10 Jahre12074464,7 %2,0
10 bis unter 15 Jahre10767404,2 %2,6
15 bis unter 18 Jahre6650162,6 %3,3
18 bis unter 20 Jahre4937121,9 %2,2
20 bis unter 25 Jahre180126547,0 %2,4
25 bis unter 30 Jahre199148517,8 %2,5
30 bis unter 35 Jahre191134577,5 %2,4
35 bis unter 40 Jahre186129577,3 %2,9
40 bis unter 45 Jahre179131487,0 %2,8
45 bis unter 50 Jahre160116446,3 %3,5
50 bis unter 55 Jahre176125516,9 %3,0
55 bis unter 60 Jahre190135557,4 %3,2
60 bis unter 65 Jahre170114566,7 %3,8
65 bis unter 70 Jahre11076344,3 %3,1
70 bis unter 75 Jahre10071293,9 %4,1
75 bis unter 80 Jahre5639172,2 %3,8
80 bis unter 85 Jahre7248242,8 %4,0
85 bis unter 90 Jahre4422221,7 %4,6
90 bis unter 95 Jahre9540,35 %2,8
ab 95 Jahren1100,039 %1,0

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,0 Tagen (5 bis unter 10 Jahre) und ⌀ 4,1 Tagen (70 bis unter 75 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

5.481 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 28 %

  • Chirurgie28 %1.526
  • Unfallchirurgie24 %1.304
  • Plastische Chirurgie24 %1.299
  • Orthopädie9,8 %538
  • Kinderchirurgie9,0 %492
  • Übrige 15 Abteilungen5,9 %322
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie4,0 %221
  • Innere Medizin0,91 %50
  • Intensivmedizin0,44 %24
  • Sonstige Fachabteilung0,13 %7
  • Gastroenterologie0,073 %4
  • Geriatrie0,055 %3
  • Kardiologie0,055 %3
  • Gefäßchirurgie0,036 %2
  • Pneumologie0,036 %2
  • Geburtshilfe0,018 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,018 %1
  • Nephrologie0,018 %1
  • Neurochirurgie0,018 %1
  • Neurologie0,018 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,018 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S61.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis6

Offene Daumenwunde
Primärschlüssel
Offene Fingerkuppenwunde
Primärschlüssel
Offene Fingerwunde
Primärschlüssel
Offene Fingerwunde ohne Nagelschädigung
Primärschlüssel
Schnittverletzung des Daumens
Primärschlüssel
Fingerkuppenwunde
zurückgezogenPrimärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Offene Wunde eines oder mehrerer Finger ohne Schädigung des Nagels

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte