DRGSystemDeutschland

S60.8-Sonstige oberflächliche Verletzungen des Handgelenkes und der Hand

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSA25
Andere Verletzungen und Verletzungsfolgen mittlerer SchwereZuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes6

S60.81SchürfwundeMorbi-RSA25
S60.82Blasenbildung (nichtthermisch)Morbi-RSA25
S60.83Insektenbiss oder -stich (ungiftig)Morbi-RSA25
S60.84Oberflächlicher Fremdkörper (Splitter)Morbi-RSA25
S60.86Subkutanes (geschlossenes) DécollementMorbi-RSA25
S60.88SonstigeMorbi-RSA25

Diagnosehäufigkeit

Rang 2318 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 38 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr5320,98 %3,0
1 bis unter 5 Jahre4124178,0 %2,0
5 bis unter 10 Jahre4121208,0 %2,0
10 bis unter 15 Jahre292455,7 %1,8
15 bis unter 18 Jahre15872,9 %1,9
18 bis unter 20 Jahre161423,1 %2,7
20 bis unter 25 Jahre232124,5 %1,9
25 bis unter 30 Jahre231584,5 %1,6
30 bis unter 35 Jahre3927127,6 %2,2
35 bis unter 40 Jahre352786,8 %2,6
40 bis unter 45 Jahre282355,5 %2,3
45 bis unter 50 Jahre181623,5 %2,7
50 bis unter 55 Jahre3020105,9 %2,3
55 bis unter 60 Jahre3828107,4 %3,0
60 bis unter 65 Jahre2414104,7 %2,4
65 bis unter 70 Jahre231764,5 %2,3
70 bis unter 75 Jahre261975,1 %4,3
75 bis unter 80 Jahre9631,8 %2,5
80 bis unter 85 Jahre16883,1 %5,9
85 bis unter 90 Jahre171253,3 %6,8
90 bis unter 95 Jahre11652,2 %10,3
ab 95 Jahren4040,78 %12,3

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung23

1.193 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Unfallchirurgie, hat 28 %

  • Unfallchirurgie28 %339
  • Chirurgie28 %333
  • Plastische Chirurgie11 %129
  • Orthopädie10 %124
  • Pädiatrie7,7 %92
  • Übrige 18 Abteilungen15 %176
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie6,3 %75
  • Innere Medizin3,9 %46
  • Geriatrie1,7 %20
  • Sonstige Fachabteilung0,67 %8
  • Gastroenterologie0,42 %5
  • Intensivmedizin0,34 %4
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,25 %3
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,25 %3
  • Dermatologie0,17 %2
  • Neurologie0,17 %2
  • Geburtshilfe0,084 %1
  • Gefäßchirurgie0,084 %1
  • Kardiologie0,084 %1
  • Nephrologie0,084 %1
  • Neurochirurgie0,084 %1
  • Pneumologie0,084 %1
  • Rheumatologie0,084 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,084 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S60.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sonstige oberflächliche Verletzungen des Handgelenkes und der Hand

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte