S53.1- Luxation sonstiger und nicht näher bezeichneter Teile des Ellenbogens

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSAAndere Verletzungen und Verletzungsfolgen mittlerer Schwere — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Articulatio humeroulnaris

Exklusive:

Galeazzi- (Luxations-) Fraktur S52.31

Luxation des Radiuskopfes, isoliert S53.0

Subkodes6

S53.10 Luxation des Ellenbogens: Nicht näher bezeichnetMorbi-RSA
S53.11 Sonstige und nicht näher bezeichnete Luxation des Ellenbogens: Nach vorneMorbi-RSA
S53.12 Sonstige und nicht näher bezeichnete Luxation des Ellenbogens: Nach hintenMorbi-RSA
S53.13 Sonstige und nicht näher bezeichnete Luxation des Ellenbogens: Nach medialMorbi-RSA
S53.14 Sonstige und nicht näher bezeichnete Luxation des Ellenbogens: Nach lateralMorbi-RSA
S53.18 Luxation des Ellenbogens: SonstigeMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

2.825 Fälle · 57 % Frauen · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 45 % Unfallchirurgie’23

Rang 898 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,016 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 40, der Frauen ab etwa 58 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre3120,11 %1,0
5 bis unter 10 Jahre14465795,1 %1,6
10 bis unter 15 Jahre16582835,8 %2,0
15 bis unter 18 Jahre7545302,7 %2,5
18 bis unter 20 Jahre4121201,5 %3,6
20 bis unter 25 Jahre13382514,7 %3,5
25 bis unter 30 Jahre171121506,1 %3,3
30 bis unter 35 Jahre160110505,7 %3,1
35 bis unter 40 Jahre15486685,5 %4,0
40 bis unter 45 Jahre14170715,0 %4,7
45 bis unter 50 Jahre15276765,4 %4,1
50 bis unter 55 Jahre201921097,1 %4,6
55 bis unter 60 Jahre276911859,8 %5,4
60 bis unter 65 Jahre2761001769,8 %5,3
65 bis unter 70 Jahre208611477,4 %6,3
70 bis unter 75 Jahre207521557,3 %6,5
75 bis unter 80 Jahre12429954,4 %7,2
80 bis unter 85 Jahre124241004,4 %9,3
85 bis unter 90 Jahre5814442,1 %10,3
90 bis unter 95 Jahre10190,35 %10,3
ab 95 Jahren2020,071 %8,5

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 1,6 Tagen (5 bis unter 10 Jahre) und ⌀ 10,3 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

3.870 Fälle

Vor allem Unfallchirurgie und Chirurgie (45 % und 30 %)

  • Unfallchirurgie45 %1.727
  • Chirurgie30 %1.153
  • Orthopädie17 %640
  • Kinderchirurgie4,0 %156
  • Pädiatrie2,6 %99
  • Übrige 10 Abteilungen2,5 %95
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin0,90 %35
  • Geriatrie0,72 %28
  • Sonstige Fachabteilung0,44 %17
  • Plastische Chirurgie0,13 %5
  • Intensivmedizin0,10 %4
  • Kardiologie0,052 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,026 %1
  • Gastroenterologie0,026 %1
  • Neurochirurgie0,026 %1
  • Neurologie0,026 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S53.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Luxation sonstiger und nicht näher bezeichneter Teile des Ellenbogens

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte