S51.8- Offene Wunde sonstiger Teile des Unterarmes

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSAAndere SHT / Andere offene Wunden / Schwerwiegende Frakturen und traumatische Amputation / Frühe Komplikationen durch Trauma — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Hinweis:

Bei den Schlüsselnummern S51.84!-S51.89! erfolgt die Einteilung des Weichteilschadens nach Tscherne und Oestern. Kodiere jeweils zuerst die Fraktur S52.- oder die Luxation S53.-.

Subkodes7

S51.80 Nicht näher bezeichnete offene Wunde sonstiger Teile des UnterarmesMorbi-RSA
S51.84! Weichteilschaden I. Grades bei geschlossener Fraktur oder Luxation des UnterarmesAusrufezeichenkodeMorbi-RSA
S51.85! Weichteilschaden II. Grades bei geschlossener Fraktur oder Luxation des UnterarmesAusrufezeichenkodeMorbi-RSA
S51.86! Weichteilschaden III. Grades bei geschlossener Fraktur oder Luxation des UnterarmesAusrufezeichenkodeMorbi-RSA
S51.87! Weichteilschaden I. Grades bei offener Fraktur oder Luxation des UnterarmesAusrufezeichenkodeMorbi-RSA
S51.88! Weichteilschaden II. Grades bei offener Fraktur oder Luxation des UnterarmesAusrufezeichenkodeMorbi-RSA
S51.89! Weichteilschaden III. Grades bei offener Fraktur oder Luxation des UnterarmesAusrufezeichenkodeMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

922 Fälle · 52 % Männer · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 39 % Unfallchirurgie’23

Rang 1753 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,005 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 45, der Frauen ab etwa 53 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1100,11 %3,0
1 bis unter 5 Jahre15871,6 %1,9
5 bis unter 10 Jahre2815133,0 %2,8
10 bis unter 15 Jahre251692,7 %3,1
15 bis unter 18 Jahre3710274,0 %1,7
18 bis unter 20 Jahre2614122,8 %2,8
20 bis unter 25 Jahre7137347,7 %2,4
25 bis unter 30 Jahre7144277,7 %2,7
30 bis unter 35 Jahre5840186,3 %3,0
35 bis unter 40 Jahre4828205,2 %3,5
40 bis unter 45 Jahre4629175,0 %4,3
45 bis unter 50 Jahre3922174,2 %3,7
50 bis unter 55 Jahre5726316,2 %2,9
55 bis unter 60 Jahre6235276,7 %4,2
60 bis unter 65 Jahre6845237,4 %5,1
65 bis unter 70 Jahre4527184,9 %7,8
70 bis unter 75 Jahre3318153,6 %7,0
75 bis unter 80 Jahre3712254,0 %4,9
80 bis unter 85 Jahre5829296,3 %8,1
85 bis unter 90 Jahre5112395,5 %9,1
90 bis unter 95 Jahre2711162,9 %7,6
ab 95 Jahren194152,1 %8,7

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,4 Tagen (20 bis unter 25 Jahre) und ⌀ 9,1 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

3.036 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Unfallchirurgie, hat 39 %

  • Unfallchirurgie39 %1.172
  • Chirurgie31 %946
  • Orthopädie13 %385
  • Plastische Chirurgie5,7 %173
  • Kinderchirurgie3,9 %117
  • Übrige 15 Abteilungen8,0 %243
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin2,7 %83
  • Pädiatrie2,2 %68
  • Intensivmedizin1,2 %37
  • Geriatrie0,46 %14
  • Gefäßchirurgie0,33 %10
  • Sonstige Fachabteilung0,20 %6
  • Kardiologie0,16 %5
  • Gastroenterologie0,13 %4
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,13 %4
  • Dermatologie0,099 %3
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,099 %3
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,066 %2
  • Neurologie0,066 %2
  • Endokrinologie0,033 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,033 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S51.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Offene Wunde sonstiger Teile des Unterarmes

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte