S51.8- Offene Wunde sonstiger Teile des Unterarmes

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSAAndere SHT / Andere offene Wunden / Schwerwiegende Frakturen und traumatische Amputation / Frühe Komplikationen durch Trauma — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Hinweis:

Bei den Schlüsselnummern S51.84!-S51.89! erfolgt die Einteilung des Weichteilschadens nach Tscherne und Oestern. Kodiere jeweils zuerst die Fraktur S52.- oder die Luxation S53.-.

Subkodes7

S51.80 Nicht näher bezeichnete offene Wunde sonstiger Teile des UnterarmesMorbi-RSA
S51.84! Weichteilschaden I. Grades bei geschlossener Fraktur oder Luxation des UnterarmesAusrufezeichenkodeMorbi-RSA
S51.85! Weichteilschaden II. Grades bei geschlossener Fraktur oder Luxation des UnterarmesAusrufezeichenkodeMorbi-RSA
S51.86! Weichteilschaden III. Grades bei geschlossener Fraktur oder Luxation des UnterarmesAusrufezeichenkodeMorbi-RSA
S51.87! Weichteilschaden I. Grades bei offener Fraktur oder Luxation des UnterarmesAusrufezeichenkodeMorbi-RSA
S51.88! Weichteilschaden II. Grades bei offener Fraktur oder Luxation des UnterarmesAusrufezeichenkodeMorbi-RSA
S51.89! Weichteilschaden III. Grades bei offener Fraktur oder Luxation des UnterarmesAusrufezeichenkodeMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

946 Fälle · 58 % Männer · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 41 % Unfallchirurgie’22

Rang 1701 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,005 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 48 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre13491,4 %1,8
5 bis unter 10 Jahre2716112,9 %2,1
10 bis unter 15 Jahre3723143,9 %2,3
15 bis unter 18 Jahre3810284,0 %2,7
18 bis unter 20 Jahre2514112,6 %4,0
20 bis unter 25 Jahre5939206,2 %2,7
25 bis unter 30 Jahre6938317,3 %2,5
30 bis unter 35 Jahre6047136,3 %2,8
35 bis unter 40 Jahre6043176,3 %3,6
40 bis unter 45 Jahre5534215,8 %3,6
45 bis unter 50 Jahre5031195,3 %4,1
50 bis unter 55 Jahre6643237,0 %3,7
55 bis unter 60 Jahre8256268,7 %3,5
60 bis unter 65 Jahre4627194,9 %4,4
65 bis unter 70 Jahre4723245,0 %3,6
70 bis unter 75 Jahre3319143,5 %6,4
75 bis unter 80 Jahre3419153,6 %3,7
80 bis unter 85 Jahre4723245,0 %7,4
85 bis unter 90 Jahre5625315,9 %7,6
90 bis unter 95 Jahre2911183,1 %5,2
ab 95 Jahren13491,4 %5,0

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,5 Tagen (25 bis unter 30 Jahre) und ⌀ 7,6 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

3.103 Fälle

Vor allem Unfallchirurgie und Chirurgie (41 % und 30 %)

  • Unfallchirurgie41 %1.260
  • Chirurgie30 %944
  • Orthopädie11 %328
  • Plastische Chirurgie7,3 %227
  • Kinderchirurgie3,4 %105
  • Übrige 14 Abteilungen7,7 %239
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie2,4 %75
  • Innere Medizin2,4 %74
  • Intensivmedizin1,5 %45
  • Geriatrie0,35 %11
  • Kardiologie0,26 %8
  • Gefäßchirurgie0,19 %6
  • Sonstige Fachabteilung0,16 %5
  • Gastroenterologie0,097 %3
  • Neurologie0,097 %3
  • Pneumologie0,097 %3
  • Dermatologie0,064 %2
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,064 %2
  • Nephrologie0,032 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,032 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S51.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Offene Wunde sonstiger Teile des Unterarmes

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte