S43.4 Verstauchung und Zerrung des Schultergelenkes

ICD-10-GM 2025Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSADistale Frakturen / Leichtere Verletzungen / Andere Vergiftungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Kapselanteil der Rotatorenmanschette

Lig. coracohumerale

Lig. glenohumerale (superius) (medius) (inferius)

Verletzung des Labrums des Schultergelenkes

Diagnosehäufigkeit

656 Fälle · 81 % Männer · Gipfel 25 bis unter 30 Jahre · 40 % Unfallchirurgie’24

Rang 2070 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,004 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 36, der Frauen ab etwa 45 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1010,15 %1,0
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre2110,30 %–
10 bis unter 15 Jahre9361,4 %2,0
15 bis unter 18 Jahre232033,5 %1,7
18 bis unter 20 Jahre312834,7 %1,8
20 bis unter 25 Jahre76611512 %2,0
25 bis unter 30 Jahre84731113 %1,8
30 bis unter 35 Jahre7566911 %2,2
35 bis unter 40 Jahre534858,1 %1,9
40 bis unter 45 Jahre6353109,6 %2,2
45 bis unter 50 Jahre4333106,6 %2,0
50 bis unter 55 Jahre4633137,0 %1,9
55 bis unter 60 Jahre5238147,9 %2,5
60 bis unter 65 Jahre4333106,6 %2,6
65 bis unter 70 Jahre131122,0 %2,5
70 bis unter 75 Jahre151322,3 %2,7
75 bis unter 80 Jahre6420,91 %7,8
80 bis unter 85 Jahre11651,7 %2,9
85 bis unter 90 Jahre9451,4 %6,7
90 bis unter 95 Jahre1100,15 %17,5
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 1,8 Tagen (25 bis unter 30 Jahre) und ⌀ 2,5 Tagen (55 bis unter 60 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

17.532 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Unfallchirurgie, hat 40 %

  • Unfallchirurgie40 %6.934
  • Chirurgie37 %6.473
  • Orthopädie19 %3.349
  • Innere Medizin1,6 %278
  • Geriatrie1,2 %215
  • Übrige 16 Abteilungen1,6 %283
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung0,48 %85
  • Kinderchirurgie0,31 %55
  • Pädiatrie0,27 %48
  • Intensivmedizin0,15 %27
  • Neurologie0,13 %23
  • Kardiologie0,10 %18
  • Neurochirurgie0,034 %6
  • Gastroenterologie0,029 %5
  • Thoraxchirurgie0,023 %4
  • Nephrologie0,017 %3
  • Pneumologie0,011 %2
  • Rheumatologie0,011 %2
  • Urologie0,011 %2
  • Gefäßchirurgie0,006 %1
  • Herzchirurgie0,006 %1
  • Plastische Chirurgie0,006 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S43.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis12

Distorsion der Rotatorenmanschettenkapsel
Primärschlüssel
Distorsion des Ligamentum coracohumerale
Primärschlüssel
Korakohumerale Distorsion
Primärschlüssel
Schultergelenkdistorsion
Primärschlüssel
Verletzung des Labrums des Schultergelenkes
Primärschlüssel
Verstauchung des Kapselanteils der Rotatorenmanschette
Primärschlüssel
Verstauchung des Ligamentum coracohumerale
Primärschlüssel
Zerrung des Kapselanteils der Rotatorenmanschette
Primärschlüssel
Zerrung des Ligamentum coracohumerale
Primärschlüssel
Zerrung des Ligamentum glenohumerale inferius
Primärschlüssel
Zerrung des Ligamentum glenohumerale medius
Primärschlüssel
Zerrung des Ligamentum glenohumerale superius
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Verstauchung und Zerrung des Schultergelenkes

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2025 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte