S43.0- Luxation des Schultergelenkes [Glenohumeralgelenk]

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSAAndere Verletzungen und Verletzungsfolgen mittlerer Schwere — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Proximales Ende des Humerus

Subkodes5

S43.00 nicht näher bezeichnetMorbi-RSA
S43.01 Luxation des Humerus nach vorneMorbi-RSA
S43.02 Luxation des Humerus nach hintenMorbi-RSA
S43.03 Luxation des Humerus nach untenMorbi-RSA
S43.08 Luxation sonstiger Teile der SchulterMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

9.596 Fälle · 61 % Männer · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 40 % Unfallchirurgie’23

Rang 345 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,055 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 36, der Frauen ab etwa 73 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre4130,042 %2,0
5 bis unter 10 Jahre4310,042 %1,0
10 bis unter 15 Jahre6948210,72 %1,5
15 bis unter 18 Jahre399346534,2 %2,1
18 bis unter 20 Jahre372326463,9 %2,0
20 bis unter 25 Jahre98383015310 %2,0
25 bis unter 30 Jahre8407001408,8 %2,0
30 bis unter 35 Jahre658581776,9 %2,1
35 bis unter 40 Jahre501408935,2 %2,2
40 bis unter 45 Jahre417319984,3 %2,4
45 bis unter 50 Jahre363264993,8 %2,8
50 bis unter 55 Jahre4042631414,2 %2,4
55 bis unter 60 Jahre5083251835,3 %3,2
60 bis unter 65 Jahre5553012545,8 %3,5
65 bis unter 70 Jahre5792773026,0 %3,5
70 bis unter 75 Jahre5962573396,2 %3,9
75 bis unter 80 Jahre5361833535,6 %5,6
80 bis unter 85 Jahre7791985818,1 %5,7
85 bis unter 90 Jahre6931465477,2 %6,3
90 bis unter 95 Jahre262552072,7 %6,5
ab 95 Jahren749650,77 %8,3

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,0 Tagen (20 bis unter 25 Jahre) und ⌀ 6,5 Tagen (90 bis unter 95 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

17.532 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Unfallchirurgie, hat 40 %

  • Unfallchirurgie40 %6.934
  • Chirurgie37 %6.473
  • Orthopädie19 %3.349
  • Innere Medizin1,6 %278
  • Geriatrie1,2 %215
  • Übrige 16 Abteilungen1,6 %283
▸ Übrige einzeln
  • Sonstige Fachabteilung0,48 %85
  • Kinderchirurgie0,31 %55
  • Pädiatrie0,27 %48
  • Intensivmedizin0,15 %27
  • Neurologie0,13 %23
  • Kardiologie0,10 %18
  • Neurochirurgie0,034 %6
  • Gastroenterologie0,029 %5
  • Thoraxchirurgie0,023 %4
  • Nephrologie0,017 %3
  • Pneumologie0,011 %2
  • Rheumatologie0,011 %2
  • Urologie0,011 %2
  • Gefäßchirurgie0,006 %1
  • Herzchirurgie0,006 %1
  • Plastische Chirurgie0,006 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S43.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Luxation des Schultergelenkes [Glenohumeralgelenk]

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte