S37.30 Verletzung der Harnröhre: Nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:1234Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2, 3, 4 in die PCCL-Berechnung eingehen.
CCL geändert (’25: 2,3,4)Gegenüber der DRG-Definition 2025 geändert: damals Stufen 2, 3, 4.
Morbi-RSAAndere Verletzungen und Verletzungsfolgen mittlerer Schwere — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Diagnosehäufigkeit

336 Fälle · 95 % Männer · Gipfel 85 bis unter 90 Jahre · 64 % Urologie’24

Die Statistik weist S37.30 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu S37.3 mit allen Subkodes.

Rang 2745 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 73, der Frauen ab etwa 81 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000–3,5
1 bis unter 5 Jahre5501,5 %3,0
5 bis unter 10 Jahre1100,30 %6,8
10 bis unter 15 Jahre9902,7 %3,9
15 bis unter 18 Jahre131303,9 %4,1
18 bis unter 20 Jahre1100,30 %5,0
20 bis unter 25 Jahre9902,7 %2,1
25 bis unter 30 Jahre7612,1 %1,5
30 bis unter 35 Jahre5501,5 %3,4
35 bis unter 40 Jahre9902,7 %3,0
40 bis unter 45 Jahre131303,9 %3,3
45 bis unter 50 Jahre9902,7 %7,0
50 bis unter 55 Jahre7702,1 %4,2
55 bis unter 60 Jahre222116,5 %3,2
60 bis unter 65 Jahre211836,3 %5,6
65 bis unter 70 Jahre222116,5 %7,2
70 bis unter 75 Jahre252327,4 %4,5
75 bis unter 80 Jahre3838011 %5,1
80 bis unter 85 Jahre4441313 %7,0
85 bis unter 90 Jahre4844414 %5,9
90 bis unter 95 Jahre222116,5 %7,4
ab 95 Jahren6511,8 %4,2

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

3.014 Fälle

Überwiegend Urologie (64 %)

  • Urologie64 %1.919
  • Chirurgie9,6 %289
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe7,5 %225
  • Unfallchirurgie4,6 %139
  • Kinderchirurgie3,9 %118
  • Übrige 14 Abteilungen11 %324
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin3,3 %99
  • Pädiatrie3,1 %92
  • Intensivmedizin1,2 %36
  • Orthopädie1,2 %36
  • Geriatrie0,66 %20
  • Kardiologie0,36 %11
  • Sonstige Fachabteilung0,27 %8
  • Gastroenterologie0,20 %6
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,17 %5
  • Neurologie0,17 %5
  • Nephrologie0,066 %2
  • Pneumologie0,066 %2
  • Gefäßchirurgie0,033 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,033 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S37.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis10

Harnröhrenabriss
Primärschlüssel
Harnröhrenläsion
Primärschlüssel
Harnröhrenverletzung
Primärschlüssel
Lazeration periurethralen Gewebes
Primärschlüssel
Traumatische Harnröhrenruptur
Primärschlüssel
Traumatische Urethraruptur
Primärschlüssel
Urethraabriss
Primärschlüssel
Urethraläsion
Primärschlüssel
Urethraverletzung
Primärschlüssel
Verletzung von periurethralem Gewebe
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Verletzung der Harnröhre: Nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte