DRGSystemDeutschland

S36.8-Verletzung sonstiger intraabdominaler Organe

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSA25
Andere Verletzungen und Verletzungsfolgen mittlerer SchwereZuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes4

S36.81Verletzung: PeritoneumMorbi-RSA25
S36.82Verletzung: MesenteriumMorbi-RSA25
S36.83Verletzung: RetroperitoneumMorbi-RSA25
S36.88Verletzung: Sonstige intraabdominale OrganeMorbi-RSA25

Diagnosehäufigkeit

Rang 2429 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 58, der Frauen ab etwa 70 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000
1 bis unter 5 Jahre2110,43 %
5 bis unter 10 Jahre7521,5 %9,3
10 bis unter 15 Jahre2110,43 %9,0
15 bis unter 18 Jahre9722,0 %7,3
18 bis unter 20 Jahre11922,4 %6,6
20 bis unter 25 Jahre211834,6 %12,2
25 bis unter 30 Jahre218134,6 %13,0
30 bis unter 35 Jahre271985,9 %15,2
35 bis unter 40 Jahre261885,7 %8,1
40 bis unter 45 Jahre171523,7 %6,8
45 bis unter 50 Jahre242225,2 %7,9
50 bis unter 55 Jahre2414105,2 %9,3
55 bis unter 60 Jahre332587,2 %10,0
60 bis unter 65 Jahre3626107,8 %12,1
65 bis unter 70 Jahre292276,3 %7,7
70 bis unter 75 Jahre2413115,2 %12,4
75 bis unter 80 Jahre3116156,7 %10,7
80 bis unter 85 Jahre53272612 %12,3
85 bis unter 90 Jahre4424209,6 %15,6
90 bis unter 95 Jahre171073,7 %11,7
ab 95 Jahren2020,43 %2,7

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung23

5.994 Fälle

Überwiegend Chirurgie (69 %)

  • Chirurgie69 %4.131
  • Unfallchirurgie6,9 %412
  • Innere Medizin5,6 %338
  • Kinderchirurgie4,9 %293
  • Intensivmedizin4,1 %248
  • Übrige 19 Abteilungen9,5 %572
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie2,8 %166
  • Gastroenterologie1,3 %76
  • Orthopädie1,3 %75
  • Geriatrie1,2 %69
  • Sonstige Fachabteilung1,1 %63
  • Urologie0,82 %49
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,27 %16
  • Kardiologie0,27 %16
  • Gefäßchirurgie0,13 %8
  • Neurologie0,13 %8
  • Neurochirurgie0,12 %7
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,067 %4
  • Nephrologie0,067 %4
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,067 %4
  • Kinderkardiologie0,033 %2
  • Pneumologie0,033 %2
  • Herzchirurgie0,017 %1
  • Plastische Chirurgie0,017 %1
  • Thoraxchirurgie0,017 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S36.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Verletzung sonstiger intraabdominaler Organe

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte