S34.- Verletzung der Nerven und des lumbalen Rückenmarkes in Höhe des Abdomens, der Lumbosakralgegend und des Beckens

ICD-10-GM 2024Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Kodierhinweis:

Benutze zusätzlich die Schlüsselnummer S39.81, um eine Verletzung lumbosakraler Rückenmarkhäute anzugeben.

Subkodes9

S34.0 Kontusion und Ödem des lumbalen Rückenmarkes [Conus medullaris]CCL:234Morbi-RSA
S34.1- Sonstige Verletzung des lumbalen RückenmarkesAmbulant 4-stelligMorbi-RSA
S34.2 Verletzung von Nervenwurzeln der Lendenwirbelsäule und des KreuzbeinsCCL:12Morbi-RSA
S34.3- Verletzung der Cauda equinaAmbulant 4-stelligMorbi-RSA
S34.4 Verletzung des Plexus lumbosacralisCCL:12Morbi-RSA
S34.5 Verletzung sympathischer Nerven der Lendenwirbel-, Kreuzbein- und BeckenregionMorbi-RSA
S34.6 Verletzung eines oder mehrerer peripherer Nerven des Abdomens, der Lumbosakralgegend und des BeckensMorbi-RSA
S34.7-! Funktionale Höhe einer Verletzung des lumbosakralen RückenmarkesAusrufezeichenkodeAmbulant 4-stelligMorbi-RSA⚖ 2
S34.8 Verletzung sonstiger und nicht näher bezeichneter Nerven in Höhe des Abdomens, der Lumbosakralgegend und des BeckensMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

220 Fälle · 59 % Männer · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 25 % Sonstige Fachabteilung’24

Zusammengezählt über alle Kodes unter S34.-.

Rang 1124 von 1.532 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 43 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre2200,91 %11,0
10 bis unter 15 Jahre8533,6 %13,3
15 bis unter 18 Jahre7523,2 %47,2
18 bis unter 20 Jahre13765,9 %15,4
20 bis unter 25 Jahre30171314 %55,4
25 bis unter 30 Jahre11745,0 %55,3
30 bis unter 35 Jahre15876,8 %85,3
35 bis unter 40 Jahre13855,9 %44,7
40 bis unter 45 Jahre161157,3 %73,9
45 bis unter 50 Jahre1100,45 %49,5
50 bis unter 55 Jahre201469,1 %80,7
55 bis unter 60 Jahre171527,7 %47,4
60 bis unter 65 Jahre13765,9 %62,7
65 bis unter 70 Jahre6332,7 %64,8
70 bis unter 75 Jahre5322,3 %28,9
75 bis unter 80 Jahre15696,8 %60,7
80 bis unter 85 Jahre199108,6 %32,8
85 bis unter 90 Jahre7163,2 %32,3
90 bis unter 95 Jahre2110,91 %10,0
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

259 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Sonstige Fachabteilung, hat 25 %

  • Sonstige Fachabteilung25 %66
  • Unfallchirurgie19 %49
  • Orthopädie17 %45
  • Neurologie15 %39
  • Chirurgie8,9 %23
  • Übrige 6 Abteilungen14 %37
▸ Übrige einzeln
  • Neurochirurgie8,9 %23
  • Intensivmedizin2,7 %7
  • Innere Medizin1,5 %4
  • Geriatrie0,39 %1
  • Plastische Chirurgie0,39 %1
  • Pädiatrie0,39 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Verletzung der Nerven und des lumbalen Rückenmarkes in Höhe des Abdomens, der Lumbosakralgegend und des Beckens

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2024 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte