S34.7-! Funktionale Höhe einer Verletzung des lumbosakralen Rückenmarkes

ICD-10-GM 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nur als Ausrufezeichenkode
AusrufezeichenkodeAusrufezeichenschlüsselnummer (sekundäre Schlüsselnummer): Sie darf nicht allein benutzt werden, kann aber zusätzlich zu einem Primärkode angegeben werden, um eine Diagnose näher zu spezifizieren.
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSASonstige schwere Verletzungen der Wirbelsäule / (sub)akute Myelitis / zerebrale Para- und Diplegie / postoperative Rückenmarkserkrankungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln — Regeln außerhalb des Katalogs
Text:

Diese Subkategorie dient zur Verschlüsselung der funktionalen Höhe einer Rückenmarksverletzung. Unter der funktionalen Höhe einer Rückenmarksverletzung wird das unterste intakte Rückenmarkssegment verstanden (so bedeutet z.B. "komplette L4-Läsion des Rückenmarks", dass die Funktionen des 4. und der höheren Lumbalnerven intakt sind und dass unterhalb L4 keine Funktion mehr vorhanden ist).

Kodierhinweis:

Kodiere zuerst die Art der lumbosakralen Rückenmarksverletzung.

Regeln außerhalb des Katalogs2

-Anmerkung: Erläuterungen, die mit den entsprechenden Abschnitten aus dem Regelwerk für die WHO-Ausgabe der ICD-10 (Band II) identisch sind, sind am Ende mit „(WHO)“ gekennzeichnet.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes8

S34.70! Verletzung des lumbosakralen Rückenmarkes: Höhe nicht näher bezeichnetAusrufezeichenkodeCCL:234Morbi-RSA⚖ 2
S34.71! Verletzung des Rückenmarkes: L1AusrufezeichenkodeCCL:234Morbi-RSA⚖ 2
S34.72! Verletzung des Rückenmarkes: L2AusrufezeichenkodeCCL:234Morbi-RSA⚖ 2
S34.73! Verletzung des Rückenmarkes: L3AusrufezeichenkodeCCL:234Morbi-RSA⚖ 2
S34.74! Verletzung des Rückenmarkes: L4AusrufezeichenkodeCCL:234Morbi-RSA⚖ 2
S34.75! Verletzung des Rückenmarkes: L5AusrufezeichenkodeCCL:234Morbi-RSA⚖ 2
S34.76! Verletzung des Rückenmarkes: S1AusrufezeichenkodeCCL:234Morbi-RSA⚖ 2
S34.77! Verletzung des Rückenmarkes: S2-S5AusrufezeichenkodeCCL:234Morbi-RSA⚖ 2

Änderungen

2010Bestand
Funktionale Höhe einer Verletzung des lumbosakralen Rückenmarkes

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte