S34.1- Sonstige Verletzung des lumbalen Rückenmarkes

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSASonstige schwere Verletzungen der Wirbelsäule / (sub)akute Myelitis / zerebrale Para- und Diplegie / postoperative Rückenmarkserkrankungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes3

S34.10 Komplette Querschnittverletzung des lumbalen RückenmarkesMorbi-RSA
S34.11 Inkomplette Querschnittverletzung des lumbalen RückenmarkesMorbi-RSA
S34.18 Sonstige Verletzung des lumbalen RückenmarkesMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

159 Fälle · 64 % Männer · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 21 % Unfallchirurgie’22

Rang 3550 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 36, der Frauen ab etwa 54 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1010,63 %55,0
15 bis unter 18 Jahre6513,8 %54,0
18 bis unter 20 Jahre8535,0 %56,3
20 bis unter 25 Jahre2217514 %52,0
25 bis unter 30 Jahre1613310 %73,9
30 bis unter 35 Jahre10826,3 %86,8
35 bis unter 40 Jahre121027,5 %41,8
40 bis unter 45 Jahre9545,7 %52,0
45 bis unter 50 Jahre6513,8 %110,5
50 bis unter 55 Jahre1911812 %49,4
55 bis unter 60 Jahre9725,7 %71,3
60 bis unter 65 Jahre7344,4 %57,9
65 bis unter 70 Jahre6333,8 %56,8
70 bis unter 75 Jahre2201,3 %40,0
75 bis unter 80 Jahre7434,4 %78,6
80 bis unter 85 Jahre10376,3 %39,0
85 bis unter 90 Jahre7074,4 %34,7
90 bis unter 95 Jahre1010,63 %23,0
ab 95 Jahren1010,63 %4,0

Behandelnde Fachabteilung

236 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Unfallchirurgie, hat 21 %

  • Unfallchirurgie21 %49
  • Sonstige Fachabteilung20 %47
  • Orthopädie16 %37
  • Neurochirurgie11 %27
  • Chirurgie11 %25
  • Übrige 7 Abteilungen22 %51
▸ Übrige einzeln
  • Neurologie10 %24
  • Intensivmedizin4,7 %11
  • Pädiatrie2,5 %6
  • Innere Medizin2,1 %5
  • Kinderchirurgie1,3 %3
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,42 %1
  • Geriatrie0,42 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S34.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sonstige Verletzung des lumbalen Rückenmarkes

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte