S33.5- Verstauchung und Zerrung der Lendenwirbelsäule

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSADistale Frakturen / Leichtere Verletzungen / Andere Vergiftungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes2

S33.50 nicht näher bezeichnetMorbi-RSA
S33.51 Verstauchung und Zerrung der Junctura lumbosacralis und ihrer BänderMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

241 Fälle · 60 % Männer · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 46 % Unfallchirurgie’23

Rang 3113 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 43, der Frauen ab etwa 60 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre2200,83 %1,0
10 bis unter 15 Jahre187117,5 %1,7
15 bis unter 18 Jahre10554,1 %1,1
18 bis unter 20 Jahre6422,5 %1,8
20 bis unter 25 Jahre211568,7 %1,5
25 bis unter 30 Jahre10914,1 %1,5
30 bis unter 35 Jahre131125,4 %1,8
35 bis unter 40 Jahre141135,8 %1,8
40 bis unter 45 Jahre171437,1 %1,8
45 bis unter 50 Jahre9543,7 %2,0
50 bis unter 55 Jahre191097,9 %2,0
55 bis unter 60 Jahre9723,7 %2,6
60 bis unter 65 Jahre201198,3 %2,8
65 bis unter 70 Jahre7432,9 %3,3
70 bis unter 75 Jahre12935,0 %3,4
75 bis unter 80 Jahre12575,0 %7,0
80 bis unter 85 Jahre165116,6 %4,4
85 bis unter 90 Jahre16886,6 %6,0
90 bis unter 95 Jahre8083,3 %7,0
ab 95 Jahren2200,83 %6,0

Behandelnde Fachabteilung

729 Fälle

Vor allem Unfallchirurgie und Chirurgie (46 % und 32 %)

  • Unfallchirurgie46 %338
  • Chirurgie32 %230
  • Orthopädie11 %81
  • Geriatrie2,3 %17
  • Pädiatrie2,2 %16
  • Übrige 9 Abteilungen6,4 %47
▸ Übrige einzeln
  • Intensivmedizin1,6 %12
  • Innere Medizin1,5 %11
  • Kinderchirurgie1,4 %10
  • Sonstige Fachabteilung0,69 %5
  • Neurochirurgie0,55 %4
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,27 %2
  • Gastroenterologie0,14 %1
  • Kardiologie0,14 %1
  • Neurologie0,14 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S33.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Verstauchung und Zerrung der Lendenwirbelsäule

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte