S33.1- Luxation eines Lendenwirbels

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSASonstige und n.n.bez. Erkrankungen des Rückens — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes6

S33.10 Höhe nicht näher bezeichnetMorbi-RSA
S33.11 L1/L2Morbi-RSA
S33.12 L2/L3Morbi-RSA
S33.13 L3/L4Morbi-RSA
S33.14 L4/L5Morbi-RSA
S33.15 L5/S1Morbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

15 Fälle · 60 % Männer · Gipfel 55 bis unter 60 Jahre · 51 % Unfallchirurgie’22

Rang 5893 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 58, der Frauen ab etwa 85 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre1106,7 %26,0
30 bis unter 35 Jahre21113 %8,5
35 bis unter 40 Jahre1016,7 %5,0
40 bis unter 45 Jahre1106,7 %10,0
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre33020 %11,3
60 bis unter 65 Jahre1106,7 %6,0
65 bis unter 70 Jahre1106,7 %21,0
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre1106,7 %43,0
80 bis unter 85 Jahre1016,7 %2,0
85 bis unter 90 Jahre1016,7 %1,0
90 bis unter 95 Jahre20213 %11,5
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

700 Fälle

Vor allem Unfallchirurgie und Chirurgie (51 % und 27 %)

  • Unfallchirurgie51 %358
  • Chirurgie27 %190
  • Orthopädie9,3 %65
  • Innere Medizin2,9 %20
  • Neurochirurgie1,7 %12
  • Übrige 10 Abteilungen7,9 %55
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie1,7 %12
  • Intensivmedizin1,4 %10
  • Kinderchirurgie1,3 %9
  • Sonstige Fachabteilung1,3 %9
  • Geriatrie1,0 %7
  • Neurologie0,43 %3
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,29 %2
  • Geburtshilfe0,14 %1
  • Nephrologie0,14 %1
  • Urologie0,14 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S33.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Luxation eines Lendenwirbels

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte