S31.86! Weichteilschaden III. Grades bei geschlossener Fraktur oder Luxation der Lendenwirbelsäule und des Beckens

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): nur als Ausrufezeichenkode · ambulant (§ 295 SGB V): nur als Ausrufezeichenkode
AusrufezeichenkodeAusrufezeichenschlüsselnummer (sekundäre Schlüsselnummer): Sie darf nicht allein benutzt werden, kann aber zusätzlich zu einem Primärkode angegeben werden, um eine Diagnose näher zu spezifizieren.
Morbi-RSASchwere Frakturen des Beckens und der unteren Extremität / Schwerwiegende offene Wunden / Umschriebene Hirnverletzungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Text:

Ausgedehnte Hautkontusion, Hautquetschung oder Zerstörung der Muskulatur, subkutanes Décollement, dekompensiertes Kompartmentsyndrom

Diagnosehäufigkeit

362 Fälle · 69 % Männer · Gipfel 35 bis unter 40 Jahre · 36 % Chirurgie’22

Die Statistik weist S31.86! nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu S31.8 mit allen Subkodes.

Rang 2678 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 40, der Frauen ab etwa 45 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1010,28 %3,0
1 bis unter 5 Jahre6511,7 %2,0
5 bis unter 10 Jahre13673,6 %2,1
10 bis unter 15 Jahre6331,7 %2,7
15 bis unter 18 Jahre121023,3 %3,7
18 bis unter 20 Jahre10732,8 %2,6
20 bis unter 25 Jahre332859,1 %3,7
25 bis unter 30 Jahre312478,6 %3,0
30 bis unter 35 Jahre3019118,3 %4,2
35 bis unter 40 Jahre3423119,4 %6,3
40 bis unter 45 Jahre191455,2 %7,3
45 bis unter 50 Jahre242046,6 %6,1
50 bis unter 55 Jahre282177,7 %9,2
55 bis unter 60 Jahre231766,4 %7,3
60 bis unter 65 Jahre221666,1 %10,0
65 bis unter 70 Jahre151144,1 %5,7
70 bis unter 75 Jahre197125,2 %19,2
75 bis unter 80 Jahre10642,8 %6,4
80 bis unter 85 Jahre8532,2 %13,6
85 bis unter 90 Jahre12753,3 %6,9
90 bis unter 95 Jahre4131,1 %9,8
ab 95 Jahren2020,55 %5,5

Behandelnde Fachabteilung

2.916 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 36 %

  • Chirurgie36 %1.046
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe19 %545
  • Urologie10 %298
  • Kinderchirurgie9,0 %262
  • Unfallchirurgie8,0 %233
  • Übrige 21 Abteilungen18 %532
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie5,3 %154
  • Plastische Chirurgie2,6 %77
  • Innere Medizin2,5 %73
  • Orthopädie2,3 %67
  • Intensivmedizin2,0 %57
  • Gefäßchirurgie1,1 %33
  • Sonstige Fachabteilung1,1 %32
  • Geriatrie0,21 %6
  • Dermatologie0,17 %5
  • Gastroenterologie0,17 %5
  • Neurochirurgie0,17 %5
  • Kardiologie0,14 %4
  • Geburtshilfe0,069 %2
  • Herzchirurgie0,069 %2
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,069 %2
  • Nephrologie0,069 %2
  • Pneumologie0,069 %2
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,034 %1
  • Kinderkardiologie0,034 %1
  • Neonatologie0,034 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,034 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S31.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Weichteilschaden III. Grades bei geschlossener Fraktur der Lendenwirbelsäule
Nur Zusatz
Weichteilschaden III. Grades bei geschlossener Fraktur des Beckens
Nur Zusatz
Weichteilschaden III. Grades bei geschlossener Luxation der Lendenwirbelsäule
Nur Zusatz
Weichteilschaden III. Grades bei geschlossener Luxation des Beckens
Nur Zusatz

Änderungen

2010Bestand
Weichteilschaden III. Grades bei geschlossener Fraktur oder Luxation der Lendenwirbelsäule und des Beckens

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte