S24.12 Inkomplette Querschnittverletzung des thorakalen Rückenmarkes

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:234Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 2, 3, 4 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSASonstige zervikale oder thorakale Rückenmarkläsion / Vollständige Quadriplegie / Andere Motoneuronenerkrankungen / Spätfolgen traumatischer Rückenmarkläsionen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Hinterhornsyndrom

Inkompletter thorakaler Querschnitt o.n.A.

Vorderhornsyndrom

Zentrales Rückenmarksyndrom

Diagnosehäufigkeit

462 Fälle · 71 % Männer · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 32 % Sonstige Fachabteilung’23

Die Statistik weist S24.12 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu S24.1 mit allen Subkodes.

Rang 2443 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 56, der Frauen ab etwa 65 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre1010,22 %17,0
5 bis unter 10 Jahre1100,22 %10,0
10 bis unter 15 Jahre2020,43 %59,0
15 bis unter 18 Jahre9721,9 %49,0
18 bis unter 20 Jahre11922,4 %127,4
20 bis unter 25 Jahre261885,6 %109,5
25 bis unter 30 Jahre3929108,4 %62,6
30 bis unter 35 Jahre211744,5 %155,8
35 bis unter 40 Jahre262515,6 %103,3
40 bis unter 45 Jahre282356,1 %106,1
45 bis unter 50 Jahre191454,1 %73,1
50 bis unter 55 Jahre231765,0 %73,5
55 bis unter 60 Jahre3525107,6 %115,9
60 bis unter 65 Jahre51401111 %63,6
65 bis unter 70 Jahre312386,7 %105,8
70 bis unter 75 Jahre47331410 %77,5
75 bis unter 80 Jahre2818106,1 %49,1
80 bis unter 85 Jahre4019218,7 %57,8
85 bis unter 90 Jahre17893,7 %39,8
90 bis unter 95 Jahre5141,1 %34,0
ab 95 Jahren2200,43 %35,5

Behandelnde Fachabteilung

497 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Sonstige Fachabteilung, hat 32 %

  • Sonstige Fachabteilung32 %157
  • Orthopädie16 %78
  • Neurologie15 %77
  • Neurochirurgie11 %57
  • Unfallchirurgie11 %57
  • Übrige 11 Abteilungen14 %71
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie6,4 %32
  • Intensivmedizin4,0 %20
  • Innere Medizin1,2 %6
  • Pädiatrie1,0 %5
  • Kardiologie0,40 %2
  • Gastroenterologie0,20 %1
  • Geriatrie0,20 %1
  • Herzchirurgie0,20 %1
  • Kinderchirurgie0,20 %1
  • Plastische Chirurgie0,20 %1
  • Thoraxchirurgie0,20 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S24.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Hinterhornsyndrom
Primärschlüssel
Inkompletter thorakaler Querschnitt
Primärschlüssel
Vorderhornsyndrom
Primärschlüssel
Zentrales Rückenmarksyndrom
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Inkomplette Querschnittverletzung des thorakalen Rückenmarkes

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte