S21.8- Offene Wunde sonstiger Teile des Thorax

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSASchwerwiegende offene Wunde, exkl. Auge und Unterarm — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Hinweis:

Bei den Schlüsselnummern S21.84!-S21.89! erfolgt die Einteilung des Weichteilschadens nach Tscherne und Oestern. Kodiere jeweils zuerst die Fraktur S22.- oder die Luxation S23.-.

Subkodes8

S21.80 Nicht näher bezeichnete offene Wunde sonstiger Teile des ThoraxMorbi-RSA
S21.83! Offene Wunde (jeder Teil des Thorax) mit Verbindung zu einer intrathorakalen VerletzungAusrufezeichenkodeMorbi-RSA⚖ 2
S21.84! Weichteilschaden I. Grades bei geschlossener Fraktur oder Luxation des ThoraxAusrufezeichenkodeMorbi-RSA
S21.85! Weichteilschaden II. Grades bei geschlossener Fraktur oder Luxation des ThoraxAusrufezeichenkodeMorbi-RSA
S21.86! Weichteilschaden III. Grades bei geschlossener Fraktur oder Luxation des ThoraxAusrufezeichenkodeMorbi-RSA
S21.87! Weichteilschaden I. Grades bei offener Fraktur oder Luxation des ThoraxAusrufezeichenkodeMorbi-RSA⚖ 1
S21.88! Weichteilschaden II. Grades bei offener Fraktur oder Luxation des ThoraxAusrufezeichenkodeMorbi-RSA
S21.89! Weichteilschaden III. Grades bei offener Fraktur oder Luxation des ThoraxAusrufezeichenkodeMorbi-RSA⚖ 1

Diagnosehäufigkeit

39 Fälle · 87 % Männer · Gipfel 35 bis unter 40 Jahre · 31 % Unfallchirurgie’23

Rang 5041 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 35, der Frauen ab etwa 23 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre43110 %2,0
10 bis unter 15 Jahre44010 %1,8
15 bis unter 18 Jahre1102,6 %1,0
18 bis unter 20 Jahre43110 %1,8
20 bis unter 25 Jahre3217,7 %2,0
25 bis unter 30 Jahre3307,7 %2,3
30 bis unter 35 Jahre1102,6 %1,0
35 bis unter 40 Jahre66015 %3,7
40 bis unter 45 Jahre3307,7 %2,7
45 bis unter 50 Jahre2205,1 %2,5
50 bis unter 55 Jahre1102,6 %2,0
55 bis unter 60 Jahre1012,6 %18,0
60 bis unter 65 Jahre1102,6 %1,0
65 bis unter 70 Jahre3217,7 %6,7
70 bis unter 75 Jahre000––
75 bis unter 80 Jahre000––
80 bis unter 85 Jahre2205,1 %5,5
85 bis unter 90 Jahre000––
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

710 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Unfallchirurgie, hat 31 %

  • Unfallchirurgie31 %222
  • Chirurgie29 %203
  • Orthopädie6,8 %48
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe6,1 %43
  • Plastische Chirurgie4,8 %34
  • Übrige 18 Abteilungen23 %160
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie3,8 %27
  • Herzchirurgie3,2 %23
  • Intensivmedizin3,0 %21
  • Sonstige Fachabteilung2,5 %18
  • Thoraxchirurgie2,5 %18
  • Innere Medizin2,4 %17
  • Pädiatrie2,3 %16
  • Neurochirurgie0,70 %5
  • Kardiologie0,56 %4
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,28 %2
  • Kinderkardiologie0,28 %2
  • Dermatologie0,14 %1
  • Gastroenterologie0,14 %1
  • Gefäßchirurgie0,14 %1
  • Geriatrie0,14 %1
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,14 %1
  • Pneumologie0,14 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,14 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S21.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Offene Wunde sonstiger Teile des Thorax

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte