S14.1- Sonstige und nicht näher bezeichnete Verletzungen des zervikalen Rückenmarkes

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSASonstige zervikale oder thorakale Rückenmarkläsion / Vollständige Quadriplegie / Andere Motoneuronenerkrankungen / Spätfolgen traumatischer Rückenmarkläsionen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Kodierhinweis:

Verschlüssele auch die funktionale Höhe einer Verletzung des zervikalen Rückenmarks S14.7-

Subkodes4

S14.10 Verletzungen des zervikalen Rückenmarkes, nicht näher bezeichnetCCL:234Morbi-RSA
S14.11 Komplette Querschnittverletzung des zervikalen RückenmarkesCCL:234Morbi-RSA
S14.12 Zentrale Halsmarkverletzung (inkomplette Querschnittverletzung)CCL:234Morbi-RSA
S14.13 Sonstige inkomplette Querschnittverletzungen des zervikalen RückenmarkesCCL:234Morbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

880 Fälle · 78 % Männer · Gipfel 70 bis unter 75 Jahre · 20 % Sonstige Fachabteilung’23

Rang 1800 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,005 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 64, der Frauen ab etwa 71 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre1010,11 %308,0
5 bis unter 10 Jahre1010,11 %28,0
10 bis unter 15 Jahre4400,45 %59,8
15 bis unter 18 Jahre10821,1 %149,0
18 bis unter 20 Jahre8710,91 %185,9
20 bis unter 25 Jahre221932,5 %108,5
25 bis unter 30 Jahre363064,1 %116,3
30 bis unter 35 Jahre332673,8 %108,5
35 bis unter 40 Jahre212012,4 %120,0
40 bis unter 45 Jahre282533,2 %73,6
45 bis unter 50 Jahre252232,8 %112,0
50 bis unter 55 Jahre362884,1 %96,8
55 bis unter 60 Jahre94821211 %105,8
60 bis unter 65 Jahre104861812 %89,4
65 bis unter 70 Jahre90662410 %89,0
70 bis unter 75 Jahre109832612 %70,1
75 bis unter 80 Jahre98782011 %60,3
80 bis unter 85 Jahre92613110 %52,0
85 bis unter 90 Jahre5438166,1 %37,7
90 bis unter 95 Jahre11651,3 %33,0
ab 95 Jahren3030,34 %7,0

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 37,7 Tagen (85 bis unter 90 Jahre) und ⌀ 105,8 Tagen (55 bis unter 60 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

1.370 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Sonstige Fachabteilung, hat 20 %

  • Sonstige Fachabteilung20 %272
  • Neurochirurgie19 %255
  • Neurologie18 %245
  • Unfallchirurgie12 %164
  • Orthopädie11 %152
  • Übrige 8 Abteilungen21 %282
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie11 %151
  • Intensivmedizin4,9 %67
  • Plastische Chirurgie1,7 %23
  • Innere Medizin1,1 %15
  • Pädiatrie0,88 %12
  • Geriatrie0,73 %10
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,15 %2
  • Kardiologie0,15 %2

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S14.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sonstige und nicht näher bezeichnete Verletzungen des zervikalen Rückenmarkes

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte