S14.1- Sonstige und nicht näher bezeichnete Verletzungen des zervikalen Rückenmarkes

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSASonstige zervikale oder thorakale Rückenmarkläsion / Vollständige Quadriplegie / Andere Motoneuronenerkrankungen / Spätfolgen traumatischer Rückenmarkläsionen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Kodierhinweis:

Verschlüssele auch die funktionale Höhe einer Verletzung des zervikalen Rückenmarks S14.7-

Subkodes4

S14.10 Verletzungen des zervikalen Rückenmarkes, nicht näher bezeichnetMorbi-RSA
S14.11 Komplette Querschnittverletzung des zervikalen RückenmarkesMorbi-RSA
S14.12 Zentrale Halsmarkverletzung (inkomplette Querschnittverletzung)Morbi-RSA
S14.13 Sonstige inkomplette Querschnittverletzungen des zervikalen RückenmarkesMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

802 Fälle · 74 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 20 % Neurochirurgie’22

Rang 1855 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,005 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 63, der Frauen ab etwa 72 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1010,12 %11,0
1 bis unter 5 Jahre3300,37 %33,3
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre1010,12 %30,0
15 bis unter 18 Jahre7610,87 %122,6
18 bis unter 20 Jahre8711,00 %145,4
20 bis unter 25 Jahre161512,0 %149,9
25 bis unter 30 Jahre252323,1 %122,5
30 bis unter 35 Jahre292813,6 %91,0
35 bis unter 40 Jahre181712,2 %116,7
40 bis unter 45 Jahre201642,5 %104,2
45 bis unter 50 Jahre3424104,2 %124,9
50 bis unter 55 Jahre534586,6 %80,8
55 bis unter 60 Jahre93652812 %99,9
60 bis unter 65 Jahre90721811 %88,3
65 bis unter 70 Jahre7456189,2 %93,2
70 bis unter 75 Jahre7049218,7 %71,1
75 bis unter 80 Jahre86582811 %62,7
80 bis unter 85 Jahre127824516 %58,2
85 bis unter 90 Jahre3620164,5 %24,3
90 bis unter 95 Jahre8621,00 %23,4
ab 95 Jahren3120,37 %23,7

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 58,2 Tagen (80 bis unter 85 Jahre) und ⌀ 99,9 Tagen (55 bis unter 60 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

1.292 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Neurochirurgie, hat 20 %

  • Neurochirurgie20 %253
  • Neurologie18 %236
  • Sonstige Fachabteilung16 %209
  • Orthopädie12 %159
  • Unfallchirurgie11 %145
  • Übrige 14 Abteilungen22 %290
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie11 %140
  • Intensivmedizin6,2 %80
  • Innere Medizin1,5 %20
  • Plastische Chirurgie1,2 %15
  • Pädiatrie0,77 %10
  • Geriatrie0,54 %7
  • Kinderchirurgie0,39 %5
  • Kardiologie0,31 %4
  • Urologie0,23 %3
  • Gastroenterologie0,15 %2
  • Endokrinologie0,077 %1
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,077 %1
  • Herzchirurgie0,077 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,077 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S14.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sonstige und nicht näher bezeichnete Verletzungen des zervikalen Rückenmarkes

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte