S14.0 Kontusion und Ödem des zervikalen Rückenmarkes

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSASonstige schwere Verletzungen der Wirbelsäule / (sub)akute Myelitis / zerebrale Para- und Diplegie / postoperative Rückenmarkserkrankungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Diagnosehäufigkeit

232 Fälle · 73 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 20 % Neurochirurgie’22

Rang 3142 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 67 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre4131,7 %5,3
15 bis unter 18 Jahre2110,86 %1,5
18 bis unter 20 Jahre1100,43 %5,0
20 bis unter 25 Jahre5232,2 %3,6
25 bis unter 30 Jahre3211,3 %1,7
30 bis unter 35 Jahre8713,4 %6,1
35 bis unter 40 Jahre9723,9 %10,2
40 bis unter 45 Jahre9723,9 %9,8
45 bis unter 50 Jahre5502,2 %6,6
50 bis unter 55 Jahre171167,3 %12,2
55 bis unter 60 Jahre201828,6 %17,8
60 bis unter 65 Jahre2417710 %18,8
65 bis unter 70 Jahre191458,2 %16,1
70 bis unter 75 Jahre151416,5 %23,0
75 bis unter 80 Jahre161066,9 %23,8
80 bis unter 85 Jahre3628816 %16,8
85 bis unter 90 Jahre30181213 %17,0
90 bis unter 95 Jahre8623,4 %14,0
ab 95 Jahren1010,43 %12,0

Behandelnde Fachabteilung

1.292 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Neurochirurgie, hat 20 %

  • Neurochirurgie20 %253
  • Neurologie18 %236
  • Sonstige Fachabteilung16 %209
  • Orthopädie12 %159
  • Unfallchirurgie11 %145
  • Übrige 14 Abteilungen22 %290
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie11 %140
  • Intensivmedizin6,2 %80
  • Innere Medizin1,5 %20
  • Plastische Chirurgie1,2 %15
  • Pädiatrie0,77 %10
  • Geriatrie0,54 %7
  • Kinderchirurgie0,39 %5
  • Kardiologie0,31 %4
  • Urologie0,23 %3
  • Gastroenterologie0,15 %2
  • Endokrinologie0,077 %1
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,077 %1
  • Herzchirurgie0,077 %1
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,077 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S14.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis2

Zervikale Rückenmarkerschütterung
Primärschlüssel
Zervikale Rückenmarkprellung
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Kontusion und Ödem des zervikalen Rückenmarkes

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte