S12.- Fraktur im Bereich des Halses

ICD-10-GM 2018Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Inklusive:

Zervikal: Dornfortsatz

Zervikal: Querfortsatz

Zervikal: Wirbel

Zervikal: Wirbelbogen

Zervikal: Wirbelsäule

Kodierhinweis:

Benutze eine zusätzliche Schlüsselnummer aus S11.84!-S11.89! zusammen mit S12.-, um den Schweregrad des Weichteilschadens bei einer Fraktur zu verschlüsseln.

▸ noch 2 Angaben
Kodierhinweis:

Eine Verletzung des zervikalen Rückenmarks ist zusätzlich mit S14.- zu verschlüsseln.

Das Vorliegen einer Luxation bei einer Halswirbelfraktur ist zusätzlich mit S13.- zu verschlüsseln. Ist die Zahl der zusammen mit der Luxation gebrochenen Halswirbel nicht bekannt, so ist die Fraktur auf der höchsten Ebene zu verschlüsseln.

Subkodes6

S12.0 Fraktur des 1. HalswirbelsMorbi-RSA
S12.1 Fraktur des 2. HalswirbelsMorbi-RSA
S12.2- Fraktur eines sonstigen näher bezeichneten HalswirbelsAmbulant 4-stelligMorbi-RSA
S12.7 Multiple Frakturen der HalswirbelsäuleMorbi-RSA
S12.8 Fraktur sonstiger Teile im Bereich des Halses
S12.9 Teil nicht näher bezeichnetMorbi-RSA

Änderungen

2010Bestand
Fraktur im Bereich des Halses

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2018 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte