S10.8- Oberflächliche Verletzung sonstiger Teile des Halses

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSAAndere Verletzungen und Verletzungsfolgen mittlerer Schwere — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes8

S10.80 Art der Verletzung nicht näher bezeichnetMorbi-RSA
S10.81 SchürfwundeMorbi-RSA
S10.82 Blasenbildung (nichtthermisch)Morbi-RSA
S10.83 Insektenbiss oder -stich (ungiftig)Morbi-RSA
S10.84 Oberflächlicher Fremdkörper (Splitter)Morbi-RSA
S10.85 PrellungMorbi-RSA
S10.86 Subkutanes (geschlossenes) DécollementMorbi-RSA
S10.88 SonstigeMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

461 Fälle · 57 % Männer · Gipfel 10 bis unter 15 Jahre · 32 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’22

Rang 2433 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 31 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr6511,3 %1,8
1 bis unter 5 Jahre141043,0 %1,6
5 bis unter 10 Jahre4227159,1 %1,2
10 bis unter 15 Jahre53322111 %1,5
15 bis unter 18 Jahre3018126,5 %1,4
18 bis unter 20 Jahre188103,9 %1,3
20 bis unter 25 Jahre3116156,7 %1,3
25 bis unter 30 Jahre3115166,7 %1,3
30 bis unter 35 Jahre3116156,7 %1,1
35 bis unter 40 Jahre211384,6 %3,0
40 bis unter 45 Jahre16793,5 %1,4
45 bis unter 50 Jahre151233,3 %1,4
50 bis unter 55 Jahre231675,0 %1,7
55 bis unter 60 Jahre2916136,3 %4,1
60 bis unter 65 Jahre191274,1 %1,6
65 bis unter 70 Jahre10732,2 %3,1
70 bis unter 75 Jahre14773,0 %3,4
75 bis unter 80 Jahre10822,2 %2,8
80 bis unter 85 Jahre2411135,2 %4,3
85 bis unter 90 Jahre7431,5 %5,1
90 bis unter 95 Jahre133102,8 %9,2
ab 95 Jahren4220,87 %9,3

Behandelnde Fachabteilung

975 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, hat 32 %

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde32 %311
  • Unfallchirurgie18 %179
  • Chirurgie16 %155
  • Pädiatrie12 %120
  • Innere Medizin6,6 %64
  • Übrige 16 Abteilungen15 %146
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie5,6 %55
  • Orthopädie4,4 %43
  • Intensivmedizin1,6 %16
  • Neurochirurgie0,72 %7
  • Geriatrie0,51 %5
  • Gastroenterologie0,41 %4
  • Gefäßchirurgie0,31 %3
  • Kardiologie0,21 %2
  • Neurologie0,21 %2
  • Sonstige Fachabteilung0,21 %2
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,21 %2
  • Dermatologie0,10 %1
  • Geburtshilfe0,10 %1
  • Kinderkardiologie0,10 %1
  • Pneumologie0,10 %1
  • Urologie0,10 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S10.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Oberflächliche Verletzung sonstiger Teile des Halses

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte