S09.7 Multiple Verletzungen des Kopfes

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAAndere SHT / Andere offene Wunden / Schwerwiegende Frakturen und traumatische Amputation / Frühe Komplikationen durch Trauma — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Verletzungen, die in mehr als einer der Kategorien S00-S09.2 klassifizierbar sind

Kodierhinweis:

Bezüglich der Verschlüsselung multipler Verletzungen sind in der stationären Versorgung die Deutschen Kodierrichtlinien heranzuziehen.

Diagnosehäufigkeit

11 Fälle · 82 % Männer · Gipfel 35 bis unter 40 Jahre · 57 % Hals-Nasen-Ohrenheilkunde’22

Rang 6137 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 41, der Frauen ab etwa 30 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre000––
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre000––
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre000––
25 bis unter 30 Jahre21118 %11,0
30 bis unter 35 Jahre000––
35 bis unter 40 Jahre33027 %2,0
40 bis unter 45 Jahre22018 %1,0
45 bis unter 50 Jahre000––
50 bis unter 55 Jahre000––
55 bis unter 60 Jahre000––
60 bis unter 65 Jahre000––
65 bis unter 70 Jahre000––
70 bis unter 75 Jahre1109,1 %1,0
75 bis unter 80 Jahre1109,1 %1,0
80 bis unter 85 Jahre1109,1 %1,0
85 bis unter 90 Jahre1019,1 %1,0
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

739 Fälle

Vor allem Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Pädiatrie (57 % und 9,6 %)

  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde57 %422
  • Pädiatrie9,6 %71
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie7,8 %58
  • Unfallchirurgie5,1 %38
  • Chirurgie4,7 %35
  • Übrige 16 Abteilungen16 %115
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie3,7 %27
  • Neurologie3,0 %22
  • Plastische Chirurgie2,3 %17
  • Innere Medizin1,5 %11
  • Orthopädie1,4 %10
  • Augenheilkunde0,54 %4
  • Intensivmedizin0,54 %4
  • Neurochirurgie0,54 %4
  • Sonstige Fachabteilung0,54 %4
  • Gefäßchirurgie0,41 %3
  • Gastroenterologie0,27 %2
  • Kardiologie0,27 %2
  • Kinderkardiologie0,27 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,14 %1
  • Geriatrie0,14 %1
  • Thoraxchirurgie0,14 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S09.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Gehirnverletzung mit Hirnnervenbeteiligung
Primärschlüssel
Kopfschussverletzung
Primärschlüssel
Multiple Verletzungen des Kopfes
Primärschlüssel
Schädeldurchschuss
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Multiple Verletzungen des Kopfes

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte