S06.8 Sonstige intrakranielle Verletzungen

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:234Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 2, 3, 4 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAAndere SHT / Andere offene Wunden / Schwerwiegende Frakturen und traumatische Amputation / Frühe Komplikationen durch Trauma — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Traumatische Blutung, traumatisches Hämatom, Kontusion: intrakraniell o.n.A.

Traumatische Blutung, traumatisches Hämatom, Kontusion: Kleinhirn

Diagnosehäufigkeit

2.350 Fälle · 55 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 26 % Unfallchirurgie’23

Rang 1014 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,013 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 73, der Frauen ab etwa 82 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr6240,26 %3,5
1 bis unter 5 Jahre12570,51 %8,2
5 bis unter 10 Jahre2111100,89 %4,9
10 bis unter 15 Jahre12840,51 %8,8
15 bis unter 18 Jahre161150,68 %7,6
18 bis unter 20 Jahre201370,85 %43,0
20 bis unter 25 Jahre453961,9 %8,7
25 bis unter 30 Jahre383171,6 %11,4
30 bis unter 35 Jahre393271,7 %4,0
35 bis unter 40 Jahre484352,0 %19,4
40 bis unter 45 Jahre6653132,8 %18,9
45 bis unter 50 Jahre413291,7 %14,8
50 bis unter 55 Jahre6850182,9 %15,0
55 bis unter 60 Jahre11785325,0 %11,6
60 bis unter 65 Jahre12985445,5 %12,6
65 bis unter 70 Jahre13688485,8 %12,6
70 bis unter 75 Jahre180112687,7 %10,7
75 bis unter 80 Jahre24212611610 %11,3
80 bis unter 85 Jahre45619126519 %9,5
85 bis unter 90 Jahre42718823918 %9,2
90 bis unter 95 Jahre176671097,5 %6,1
ab 95 Jahren5516392,3 %4,2

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 4,2 Tagen (ab 95 Jahren) und ⌀ 18,9 Tagen (40 bis unter 45 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

247.138 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Unfallchirurgie, hat 26 %

  • Unfallchirurgie26 %63.614
  • Chirurgie24 %59.982
  • Pädiatrie15 %37.424
  • Neurochirurgie7,6 %18.795
  • Orthopädie7,1 %17.661
  • Übrige 29 Abteilungen20 %49.662
▸ Übrige einzeln
  • Kinderchirurgie7,1 %17.620
  • Neurologie3,7 %9.184
  • Innere Medizin3,6 %8.988
  • Geriatrie1,6 %4.064
  • Intensivmedizin1,5 %3.755
  • Sonstige Fachabteilung0,71 %1.763
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,64 %1.591
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,43 %1.071
  • Kardiologie0,32 %783
  • Gastroenterologie0,094 %233
  • Nephrologie0,044 %108
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,035 %87
  • Kinderkardiologie0,027 %66
  • Neonatologie0,027 %66
  • Pneumologie0,025 %63
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,019 %48
  • Urologie0,019 %47
  • Gefäßchirurgie0,012 %30
  • Plastische Chirurgie0,008 %21
  • Endokrinologie0,007 %17
  • Herzchirurgie0,006 %15
  • Augenheilkunde0,006 %14
  • Thoraxchirurgie0,003 %8
  • Strahlenheilkunde0,002 %6
  • Geburtshilfe0,002 %4
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,002 %4
  • Dermatologie0,001 %3
  • Allgemeine Psychiatrie0,001 %2
  • Rheumatologie0,000 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S06.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis41

Durchtrennung des Hypophysenstiels
Primärschlüssel
Hirnhautprellung
Primärschlüssel
Hirnhautriss
Primärschlüssel
Hirnhautverletzung
Primärschlüssel
Intrakranielle Kontusion
Primärschlüssel
Kleinhirnkontusion
Primärschlüssel
Kleinhirnverletzung
Primärschlüssel
Meningenprellung
Primärschlüssel
Meningenriss
Primärschlüssel
Meningenverletzung
Primärschlüssel
Schädelhöhlenverletzung
Primärschlüssel
Tentoriumblutung
Primärschlüssel
Tentoriumhämatom
Primärschlüssel
Traumatische Fistel des Sinus cavernosus
Primärschlüssel
Traumatische Gehirnblutung
Primärschlüssel
Traumatische Gehirnhämorrhagie
Primärschlüssel
▸ noch 25 Einträge
Traumatische Hämorrhagie des Tentoriums a.n.k.
Primärschlüssel
Traumatische Hirnblutung
Primärschlüssel
Traumatische infratentorielle Gehirnblutung
Primärschlüssel
Traumatische infratentorielle Hirnblutung
Primärschlüssel
Traumatische intrakranielle Blutung
Primärschlüssel
Traumatische intrakranielle Hämorrhagie
Primärschlüssel
Traumatische Kleinhirnblutung
Primärschlüssel
Traumatische supratentorielle Gehirnblutung
Primärschlüssel
Traumatische supratentorielle Hirnblutung
Primärschlüssel
Traumatische zerebellare Hämorrhagie
Primärschlüssel
Traumatisches Gehirnhämatom
Primärschlüssel
Traumatisches intrakranielles Hämatom
Primärschlüssel
Traumatisches Kleinhirnhämatom
Primärschlüssel
Verletzung der zerebralen Meningen
Primärschlüssel
Verletzung des Hinterhauptlappens
Primärschlüssel
Verletzung des Lobus occipitalis
Primärschlüssel
Verletzung des Lobus parietalis
Primärschlüssel
Verletzung des Sinus cavernosus
Primärschlüssel
Verletzung des zerebralen Kortex
Primärschlüssel
Verletzung einer Meningenarterie
Primärschlüssel
Verletzung eines intrakraniellen Blutgefäßes
Primärschlüssel
Zerebellumverletzung
Primärschlüssel
Zerebrale Arterienverletzung
Primärschlüssel
Zerebrale Blutgefäßverletzung
Primärschlüssel
Zerebrale Kontusionsblutung
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Sonstige intrakranielle Verletzungen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte