S06.23 Multiple intrazerebrale und zerebellare Hämatome

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSADiffuse Hirnverletzungen / Traumatisch bedingte intrakranielle Blutungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Multiple intrazerebrale Blutungen

Diagnosehäufigkeit

2.297 Fälle · 64 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 26 % Unfallchirurgie’22

Die Statistik weist S06.23 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu S06.2 mit allen Subkodes.

Rang 1016 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,013 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 63, der Frauen ab etwa 76 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr8350,35 %12,8
1 bis unter 5 Jahre251691,1 %10,6
5 bis unter 10 Jahre211380,91 %8,9
10 bis unter 15 Jahre332491,4 %12,5
15 bis unter 18 Jahre3928111,7 %21,3
18 bis unter 20 Jahre3826121,7 %25,8
20 bis unter 25 Jahre7959203,4 %22,6
25 bis unter 30 Jahre8566193,7 %20,5
30 bis unter 35 Jahre7662143,3 %29,5
35 bis unter 40 Jahre9269234,0 %23,8
40 bis unter 45 Jahre7357163,2 %26,9
45 bis unter 50 Jahre6548172,8 %17,0
50 bis unter 55 Jahre12196255,3 %28,0
55 bis unter 60 Jahre154110446,7 %27,2
60 bis unter 65 Jahre173113607,5 %25,7
65 bis unter 70 Jahre165114517,2 %28,3
70 bis unter 75 Jahre165112537,2 %21,8
75 bis unter 80 Jahre16893757,3 %16,0
80 bis unter 85 Jahre33319214114 %13,0
85 bis unter 90 Jahre25813012811 %8,8
90 bis unter 95 Jahre10239634,4 %6,9
ab 95 Jahren248161,0 %5,1

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 6,9 Tagen (90 bis unter 95 Jahre) und ⌀ 29,5 Tagen (30 bis unter 35 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

241.627 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Unfallchirurgie, hat 26 %

  • Unfallchirurgie26 %63.508
  • Chirurgie25 %60.607
  • Pädiatrie14 %34.841
  • Neurochirurgie7,6 %18.407
  • Kinderchirurgie7,1 %17.137
  • Übrige 29 Abteilungen20 %47.127
▸ Übrige einzeln
  • Orthopädie6,7 %16.087
  • Innere Medizin3,8 %9.098
  • Neurologie3,5 %8.499
  • Intensivmedizin1,8 %4.310
  • Geriatrie1,4 %3.443
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,61 %1.477
  • Sonstige Fachabteilung0,57 %1.379
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,50 %1.209
  • Kardiologie0,31 %740
  • Gastroenterologie0,10 %250
  • Nephrologie0,043 %103
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,038 %91
  • Kinderkardiologie0,030 %73
  • Pneumologie0,029 %69
  • Neonatologie0,026 %63
  • Urologie0,020 %48
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,018 %43
  • Plastische Chirurgie0,013 %32
  • Gefäßchirurgie0,013 %31
  • Augenheilkunde0,007 %16
  • Endokrinologie0,007 %16
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,005 %11
  • Herzchirurgie0,004 %9
  • Strahlenheilkunde0,003 %8
  • Thoraxchirurgie0,003 %8
  • Dermatologie0,002 %6
  • Geburtshilfe0,002 %4
  • Allgemeine Psychiatrie0,001 %2
  • Rheumatologie0,001 %2

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S06.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis1

Traumatische multiple intrazerebrale Blutungen
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Multiple intrazerebrale und zerebellare Hämatome

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte