S05.4 Penetrierende Wunde der Orbita mit oder ohne Fremdkörper

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:1234Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2, 3, 4 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSASchwere Entzündung des Auges, Uveitis, Makuladegeneration, Augenverletzung — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Exklusive:

Verbliebener (alter) Fremdkörper nach perforierender Verletzung der Orbita H05.5

Diagnosehäufigkeit

65 Fälle · 66 % Männer · Gipfel 60 bis unter 65 Jahre · 92 % Augenheilkunde’23

Rang 4538 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,000 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 50, der Frauen ab etwa 63 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre2113,1 %1,5
5 bis unter 10 Jahre3124,6 %3,7
10 bis unter 15 Jahre2113,1 %4,0
15 bis unter 18 Jahre2113,1 %2,5
18 bis unter 20 Jahre1101,5 %1,0
20 bis unter 25 Jahre1101,5 %1,0
25 bis unter 30 Jahre3304,6 %12,3
30 bis unter 35 Jahre3214,6 %2,7
35 bis unter 40 Jahre75211 %5,3
40 bis unter 45 Jahre3304,6 %4,0
45 bis unter 50 Jahre3214,6 %2,3
50 bis unter 55 Jahre6609,2 %3,0
55 bis unter 60 Jahre1101,5 %2,0
60 bis unter 65 Jahre85312 %3,8
65 bis unter 70 Jahre5237,7 %3,4
70 bis unter 75 Jahre84412 %7,3
75 bis unter 80 Jahre1101,5 %5,0
80 bis unter 85 Jahre4316,2 %2,3
85 bis unter 90 Jahre1011,5 %1,0
90 bis unter 95 Jahre1011,5 %2,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

3.777 Fälle

Überwiegend Augenheilkunde (92 %)

  • Augenheilkunde92 %3.465
  • Pädiatrie2,1 %81
  • Kinderchirurgie1,4 %51
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie1,1 %43
  • Chirurgie0,71 %27
  • Übrige 16 Abteilungen2,9 %110
▸ Übrige einzeln
  • Unfallchirurgie0,69 %26
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,61 %23
  • Innere Medizin0,61 %23
  • Orthopädie0,29 %11
  • Neurochirurgie0,11 %4
  • Neurologie0,11 %4
  • Plastische Chirurgie0,11 %4
  • Intensivmedizin0,079 %3
  • Geriatrie0,053 %2
  • Kardiologie0,053 %2
  • Nephrologie0,053 %2
  • Sonstige Fachabteilung0,053 %2
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,026 %1
  • Gastroenterologie0,026 %1
  • Kinderkardiologie0,026 %1
  • Pneumologie0,026 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S05.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis10

Fremdkörper in der Augenhöhle
Primärschlüssel
Fremdkörper in der Orbita
Primärschlüssel
Fremdkörper in einem Augenmuskel
Primärschlüssel
Offene Wunde der extraokulären Augenmuskeln
Primärschlüssel
Penetrierende Augenhöhlenverletzung
Primärschlüssel
Penetrierende offene okuläre Orbitawunde
Primärschlüssel
Penetrierende Orbitaverletzung
Primärschlüssel
Penetrierende Wunde der Orbita mit Fremdkörper
Primärschlüssel
Penetrierende Wunde der Orbita ohne Fremdkörper
Primärschlüssel
Perforierende Orbitaverletzung
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Penetrierende Wunde der Orbita mit oder ohne Fremdkörper

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte