S03.0 Kieferluxation

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAAndere Verletzungen und Verletzungsfolgen mittlerer Schwere — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Kiefer (-Knorpel) (-Diskus)

Kiefergelenk

Mandibula

Diagnosehäufigkeit

145 Fälle · 70 % Frauen · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 69 % Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie’22

Rang 3629 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 51, der Frauen ab etwa 66 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre2201,4 %1,5
10 bis unter 15 Jahre1010,69 %1,0
15 bis unter 18 Jahre3122,1 %1,3
18 bis unter 20 Jahre1010,69 %1,0
20 bis unter 25 Jahre178912 %2,6
25 bis unter 30 Jahre13499,0 %2,6
30 bis unter 35 Jahre7074,8 %2,7
35 bis unter 40 Jahre3212,1 %1,7
40 bis unter 45 Jahre11387,6 %2,2
45 bis unter 50 Jahre4132,8 %2,0
50 bis unter 55 Jahre3212,1 %1,3
55 bis unter 60 Jahre7524,8 %2,1
60 bis unter 65 Jahre8265,5 %2,3
65 bis unter 70 Jahre111107,6 %2,9
70 bis unter 75 Jahre12398,3 %3,8
75 bis unter 80 Jahre8355,5 %5,1
80 bis unter 85 Jahre13499,0 %3,4
85 bis unter 90 Jahre10286,9 %3,3
90 bis unter 95 Jahre9096,2 %3,6
ab 95 Jahren2021,4 %9,5

Behandelnde Fachabteilung

476 Fälle

Überwiegend Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie (69 %)

  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie69 %330
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde8,8 %42
  • Kinderchirurgie6,7 %32
  • Pädiatrie5,7 %27
  • Unfallchirurgie2,7 %13
  • Übrige 8 Abteilungen6,7 %32
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin2,1 %10
  • Chirurgie1,9 %9
  • Neurologie1,1 %5
  • Orthopädie0,63 %3
  • Geriatrie0,42 %2
  • Endokrinologie0,21 %1
  • Neurochirurgie0,21 %1
  • Plastische Chirurgie0,21 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S03.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis9

Dislokation des Temporomandibulargelenks
Primärschlüssel
Kieferdiskusluxation
Primärschlüssel
Kieferdislokation
Primärschlüssel
Kiefergelenkluxation
Primärschlüssel
Kieferknorpelluxation
Primärschlüssel
Kieferluxation
Primärschlüssel
Mandibuladislokation
Primärschlüssel
Temporomandibuläre Luxation
Primärschlüssel
Unterkieferdislokation
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Kieferluxation

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte