S03.0 Kieferluxation

ICD-10-GM 2027Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’26Andere Verletzungen und Verletzungsfolgen mittlerer Schwere — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Kiefer (-Knorpel) (-Diskus)

Kiefergelenk

Mandibula

Diagnosehäufigkeit

146 Fälle · 71 % Frauen · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 60 % Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie’24

Rang 3599 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 56, der Frauen ab etwa 73 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000–2,0
1 bis unter 5 Jahre000–6,0
5 bis unter 10 Jahre1010,68 %1,5
10 bis unter 15 Jahre5233,4 %–
15 bis unter 18 Jahre5053,4 %38,0
18 bis unter 20 Jahre1010,68 %2,0
20 bis unter 25 Jahre13588,9 %2,5
25 bis unter 30 Jahre8355,5 %2,7
30 bis unter 35 Jahre4402,7 %1,0
35 bis unter 40 Jahre4132,7 %1,2
40 bis unter 45 Jahre6334,1 %1,0
45 bis unter 50 Jahre5233,4 %1,0
50 bis unter 55 Jahre2111,4 %–
55 bis unter 60 Jahre6244,1 %1,4
60 bis unter 65 Jahre159610 %9,3
65 bis unter 70 Jahre10466,8 %1,5
70 bis unter 75 Jahre7254,8 %2,9
75 bis unter 80 Jahre8265,5 %2,5
80 bis unter 85 Jahre2112014 %2,6
85 bis unter 90 Jahre1921713 %1,6
90 bis unter 95 Jahre3032,1 %2,7
ab 95 Jahren3032,1 %–

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

468 Fälle

Überwiegend Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie (60 %)

  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie60 %283
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde17 %78
  • Pädiatrie7,9 %37
  • Kinderchirurgie5,3 %25
  • Chirurgie2,1 %10
  • Übrige 11 Abteilungen7,5 %35
▸ Übrige einzeln
  • Unfallchirurgie1,7 %8
  • Innere Medizin1,5 %7
  • Neurologie0,85 %4
  • Orthopädie0,85 %4
  • Intensivmedizin0,64 %3
  • Sonstige Fachabteilung0,64 %3
  • Neurochirurgie0,43 %2
  • Geburtshilfe0,21 %1
  • Kardiologie0,21 %1
  • Neonatologie0,21 %1
  • Plastische Chirurgie0,21 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S03.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis9

Dislokation des Temporomandibulargelenks
Primärschlüssel
Kieferdiskusluxation
Primärschlüssel
Kieferdislokation
Primärschlüssel
Kiefergelenkluxation
Primärschlüssel
Kieferknorpelluxation
Primärschlüssel
Kieferluxation
Primärschlüssel
Mandibuladislokation
Primärschlüssel
Temporomandibuläre Luxation
Primärschlüssel
Unterkieferdislokation
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Kieferluxation

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2027 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte