DRGSystemDeutschland

S03.0Kieferluxation

Internationale statistische Klassifikation der Krankheitenamtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA25
Andere Verletzungen und Verletzungsfolgen mittlerer SchwereZuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Kiefer (-Knorpel) (-Diskus)

Kiefergelenk

Mandibula

Diagnosehäufigkeit

Rang 3599 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 56, der Frauen ab etwa 73 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr0002,0
1 bis unter 5 Jahre0006,0
5 bis unter 10 Jahre1010,68 %1,5
10 bis unter 15 Jahre5233,4 %
15 bis unter 18 Jahre5053,4 %38,0
18 bis unter 20 Jahre1010,68 %2,0
20 bis unter 25 Jahre13588,9 %2,5
25 bis unter 30 Jahre8355,5 %2,7
30 bis unter 35 Jahre4402,7 %1,0
35 bis unter 40 Jahre4132,7 %1,2
40 bis unter 45 Jahre6334,1 %1,0
45 bis unter 50 Jahre5233,4 %1,0
50 bis unter 55 Jahre2111,4 %
55 bis unter 60 Jahre6244,1 %1,4
60 bis unter 65 Jahre159610 %9,3
65 bis unter 70 Jahre10466,8 %1,5
70 bis unter 75 Jahre7254,8 %2,9
75 bis unter 80 Jahre8265,5 %2,5
80 bis unter 85 Jahre2112014 %2,6
85 bis unter 90 Jahre1921713 %1,6
90 bis unter 95 Jahre3032,1 %2,7
ab 95 Jahren3032,1 %

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung23

468 Fälle

Überwiegend Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie (60 %)

  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie60 %283
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde17 %78
  • Pädiatrie7,9 %37
  • Kinderchirurgie5,3 %25
  • Chirurgie2,1 %10
  • Übrige 11 Abteilungen7,5 %35
▸ Übrige einzeln
  • Unfallchirurgie1,7 %8
  • Innere Medizin1,5 %7
  • Neurologie0,85 %4
  • Orthopädie0,85 %4
  • Intensivmedizin0,64 %3
  • Sonstige Fachabteilung0,64 %3
  • Neurochirurgie0,43 %2
  • Geburtshilfe0,21 %1
  • Kardiologie0,21 %1
  • Neonatologie0,21 %1
  • Plastische Chirurgie0,21 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S03.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis9

Dislokation des Temporomandibulargelenks
PrimärschlüsselPrimär†:S03.0
Kieferdiskusluxation
PrimärschlüsselPrimär†:S03.0
Kieferdislokation
PrimärschlüsselPrimär†:S03.0
Kiefergelenkluxation
PrimärschlüsselPrimär†:S03.0
Kieferknorpelluxation
PrimärschlüsselPrimär†:S03.0
Kieferluxation
PrimärschlüsselPrimär†:S03.0
Mandibuladislokation
PrimärschlüsselPrimär†:S03.0
Temporomandibuläre Luxation
PrimärschlüsselPrimär†:S03.0
Unterkieferdislokation
PrimärschlüsselPrimär†:S03.0

Änderungen

2010Bestand
Kieferluxation

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 20102026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte