S02.8 Frakturen sonstiger Schädel- und Gesichtsschädelknochen

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAAndere SHT / Andere offene Wunden / Schwerwiegende Frakturen und traumatische Amputation / Frühe Komplikationen durch Trauma — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Alveolarfortsatz

Gaumen

Orbita o.n.A.

Exklusive:

Orbitaboden S02.3

Orbitadach S02.1

Diagnosehäufigkeit

854 Fälle · 60 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 47 % Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie’22

Rang 1808 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,005 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 49, der Frauen ab etwa 73 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr251692,9 %3,4
1 bis unter 5 Jahre3115163,6 %1,9
5 bis unter 10 Jahre171072,0 %2,2
10 bis unter 15 Jahre221662,6 %2,4
15 bis unter 18 Jahre151051,8 %3,9
18 bis unter 20 Jahre161241,9 %2,7
20 bis unter 25 Jahre382994,4 %3,3
25 bis unter 30 Jahre494095,7 %3,3
30 bis unter 35 Jahre3725124,3 %2,6
35 bis unter 40 Jahre373344,3 %2,2
40 bis unter 45 Jahre4333105,0 %2,6
45 bis unter 50 Jahre3725124,3 %3,5
50 bis unter 55 Jahre5544116,4 %2,3
55 bis unter 60 Jahre6141207,1 %3,2
60 bis unter 65 Jahre3321123,9 %3,2
65 bis unter 70 Jahre3315183,9 %2,9
70 bis unter 75 Jahre4231114,9 %3,9
75 bis unter 80 Jahre4923265,7 %5,4
80 bis unter 85 Jahre97385911 %5,4
85 bis unter 90 Jahre6725427,8 %4,8
90 bis unter 95 Jahre3810284,4 %5,4
ab 95 Jahren121111,4 %2,1

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,3 Tagen (50 bis unter 55 Jahre) und ⌀ 5,4 Tagen (80 bis unter 85 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

36.141 Fälle

Vor allem Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie und Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (47 % und 15 %)

  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie47 %16.940
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde15 %5.291
  • Unfallchirurgie12 %4.488
  • Chirurgie10 %3.730
  • Pädiatrie3,2 %1.145
  • Übrige 24 Abteilungen13 %4.547
▸ Übrige einzeln
  • Orthopädie2,7 %984
  • Kinderchirurgie2,4 %851
  • Neurochirurgie2,2 %805
  • Innere Medizin1,9 %671
  • Intensivmedizin0,99 %357
  • Geriatrie0,66 %240
  • Plastische Chirurgie0,46 %168
  • Neurologie0,35 %127
  • Kardiologie0,28 %103
  • Sonstige Fachabteilung0,27 %96
  • Augenheilkunde0,15 %55
  • Gastroenterologie0,053 %19
  • Neonatologie0,044 %16
  • Nephrologie0,033 %12
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,030 %11
  • Pneumologie0,028 %10
  • Kinderkardiologie0,019 %7
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,011 %4
  • Herzchirurgie0,008 %3
  • Urologie0,008 %3
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,006 %2
  • Dermatologie0,003 %1
  • Endokrinologie0,003 %1
  • Gefäßchirurgie0,003 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S02.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Alveolarfortsatzfraktur
Primärschlüssel
Augenhöhlenfraktur
Primärschlüssel
Gaumenfraktur
Primärschlüssel
Orbitafraktur
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Frakturen sonstiger Schädel- und Gesichtsschädelknochen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte