S02.7 Multiple Frakturen der Schädel- und Gesichtsschädelknochen

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAAndere SHT / Andere offene Wunden / Schwerwiegende Frakturen und traumatische Amputation / Frühe Komplikationen durch Trauma — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Diagnosehäufigkeit

236 Fälle · 68 % Männer · Gipfel 75 bis unter 80 Jahre · 47 % Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie’22

Rang 3125 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 51, der Frauen ab etwa 71 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1100,42 %4,0
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre4311,7 %6,5
10 bis unter 15 Jahre000––
15 bis unter 18 Jahre6512,5 %2,8
18 bis unter 20 Jahre9633,8 %11,3
20 bis unter 25 Jahre161156,8 %3,5
25 bis unter 30 Jahre9813,8 %3,0
30 bis unter 35 Jahre11924,7 %3,9
35 bis unter 40 Jahre191728,1 %3,7
40 bis unter 45 Jahre121025,1 %7,1
45 bis unter 50 Jahre10914,2 %2,9
50 bis unter 55 Jahre10824,2 %11,8
55 bis unter 60 Jahre131215,5 %6,2
60 bis unter 65 Jahre181267,6 %5,2
65 bis unter 70 Jahre16796,8 %6,1
70 bis unter 75 Jahre181177,6 %3,2
75 bis unter 80 Jahre2110118,9 %8,2
80 bis unter 85 Jahre16976,8 %7,6
85 bis unter 90 Jahre161066,8 %7,0
90 bis unter 95 Jahre7253,0 %12,0
ab 95 Jahren4131,7 %5,0

Behandelnde Fachabteilung

36.141 Fälle

Vor allem Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie und Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (47 % und 15 %)

  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie47 %16.940
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde15 %5.291
  • Unfallchirurgie12 %4.488
  • Chirurgie10 %3.730
  • Pädiatrie3,2 %1.145
  • Übrige 24 Abteilungen13 %4.547
▸ Übrige einzeln
  • Orthopädie2,7 %984
  • Kinderchirurgie2,4 %851
  • Neurochirurgie2,2 %805
  • Innere Medizin1,9 %671
  • Intensivmedizin0,99 %357
  • Geriatrie0,66 %240
  • Plastische Chirurgie0,46 %168
  • Neurologie0,35 %127
  • Kardiologie0,28 %103
  • Sonstige Fachabteilung0,27 %96
  • Augenheilkunde0,15 %55
  • Gastroenterologie0,053 %19
  • Neonatologie0,044 %16
  • Nephrologie0,033 %12
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,030 %11
  • Pneumologie0,028 %10
  • Kinderkardiologie0,019 %7
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,011 %4
  • Herzchirurgie0,008 %3
  • Urologie0,008 %3
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,006 %2
  • Dermatologie0,003 %1
  • Endokrinologie0,003 %1
  • Gefäßchirurgie0,003 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S02.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis14

Gesichts- und Schädelfraktur
Primärschlüssel
Gesichtsknochenfraktur mit multipler Schädelknochenfraktur
Primärschlüssel
Gesichtsknochenfraktur mit Schädelknochenfraktur
Primärschlüssel
Mittelgesichtsfraktur
Primärschlüssel
Mittelgesichtstrümmerbruch
Primärschlüssel
Mittelgesichtstrümmerfraktur
Primärschlüssel
Multiple Gesichtsknochenfrakturen
Primärschlüssel
Multiple Kopffrakturen
Primärschlüssel
Multiple Mittelgesichtsfrakturen
Primärschlüssel
Multiple Schädelfakturen
Primärschlüssel
Nasoethmoidale Fraktur
Primärschlüssel
Panfaziale Fraktur
Primärschlüssel
Schädeltrümmerbruch
Primärschlüssel
Schädeltrümmerfraktur
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Multiple Frakturen der Schädel- und Gesichtsschädelknochen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte