S02.64 Unterkieferfraktur: Ramus mandibulae, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:123Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2, 3 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAAndere SHT / Andere offene Wunden / Schwerwiegende Frakturen und traumatische Amputation / Frühe Komplikationen durch Trauma — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Diagnosehäufigkeit

6.045 Fälle · 69 % Männer · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 47 % Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie’23

Die Statistik weist S02.64 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu S02.6 mit allen Subkodes.

Rang 522 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,034 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 32, der Frauen ab etwa 54 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1100,017 %1,0
1 bis unter 5 Jahre292450,48 %3,1
5 bis unter 10 Jahre7744331,3 %2,7
10 bis unter 15 Jahre192143493,2 %3,3
15 bis unter 18 Jahre296226704,9 %3,3
18 bis unter 20 Jahre352294585,8 %3,3
20 bis unter 25 Jahre79966113813 %3,5
25 bis unter 30 Jahre61550810710 %3,5
30 bis unter 35 Jahre496418788,2 %3,9
35 bis unter 40 Jahre5344151198,8 %3,8
40 bis unter 45 Jahre4223141087,0 %4,0
45 bis unter 50 Jahre306215915,1 %3,9
50 bis unter 55 Jahre2941821124,9 %3,7
55 bis unter 60 Jahre3602121486,0 %4,1
60 bis unter 65 Jahre2721371354,5 %4,5
65 bis unter 70 Jahre2211021193,7 %4,3
70 bis unter 75 Jahre19199923,2 %5,1
75 bis unter 80 Jahre172481242,8 %4,8
80 bis unter 85 Jahre232731593,8 %5,6
85 bis unter 90 Jahre12734932,1 %4,8
90 bis unter 95 Jahre4710370,78 %4,5
ab 95 Jahren10460,17 %4,5

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,7 Tagen (5 bis unter 10 Jahre) und ⌀ 5,6 Tagen (80 bis unter 85 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

34.387 Fälle

Vor allem Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie und Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (47 % und 13 %)

  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie47 %16.202
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde13 %4.585
  • Unfallchirurgie13 %4.461
  • Chirurgie10 %3.506
  • Pädiatrie3,4 %1.156
  • Übrige 22 Abteilungen13 %4.477
▸ Übrige einzeln
  • Orthopädie2,9 %1.012
  • Kinderchirurgie2,5 %847
  • Neurochirurgie2,3 %803
  • Innere Medizin1,8 %633
  • Intensivmedizin0,96 %330
  • Geriatrie0,69 %237
  • Plastische Chirurgie0,50 %171
  • Neurologie0,36 %125
  • Sonstige Fachabteilung0,30 %104
  • Kardiologie0,26 %88
  • Augenheilkunde0,17 %57
  • Gastroenterologie0,067 %23
  • Kinderkardiologie0,029 %10
  • Nephrologie0,026 %9
  • Neonatologie0,017 %6
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,015 %5
  • Endokrinologie0,012 %4
  • Pneumologie0,012 %4
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,009 %3
  • Urologie0,009 %3
  • Thoraxchirurgie0,006 %2
  • Herzchirurgie0,003 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S02.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis2

Fraktur des Ramus mandibulae
Primärschlüssel
Ramusfraktur
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Unterkieferfraktur: Ramus mandibulae, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte