S02.61 Unterkieferfraktur: Processus condylaris

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSAAndere SHT / Andere offene Wunden / Schwerwiegende Frakturen und traumatische Amputation / Frühe Komplikationen durch Trauma — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Diagnosehäufigkeit

6.208 Fälle · 69 % Männer · Gipfel 20 bis unter 25 Jahre · 47 % Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie’22

Die Statistik weist S02.61 nicht einzeln aus — die Zahlen gehören zu S02.6 mit allen Subkodes.

Rang 499 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,036 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 32, der Frauen ab etwa 50 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1100,016 %6,0
1 bis unter 5 Jahre282350,45 %2,8
5 bis unter 10 Jahre9160311,5 %2,6
10 bis unter 15 Jahre167110572,7 %3,3
15 bis unter 18 Jahre347257905,6 %3,6
18 bis unter 20 Jahre342289535,5 %3,5
20 bis unter 25 Jahre87472814614 %3,5
25 bis unter 30 Jahre5924811119,5 %3,6
30 bis unter 35 Jahre5904481429,5 %3,6
35 bis unter 40 Jahre5203861348,4 %3,8
40 bis unter 45 Jahre384293916,2 %4,2
45 bis unter 50 Jahre3422311115,5 %4,0
50 bis unter 55 Jahre3582171415,8 %3,9
55 bis unter 60 Jahre3592191405,8 %4,5
60 bis unter 65 Jahre2541481064,1 %4,4
65 bis unter 70 Jahre2091051043,4 %4,4
70 bis unter 75 Jahre19297953,1 %5,0
75 bis unter 80 Jahre184681163,0 %5,3
80 bis unter 85 Jahre205611443,3 %5,2
85 bis unter 90 Jahre12341822,0 %5,0
90 bis unter 95 Jahre4011290,64 %5,4
ab 95 Jahren6150,097 %5,8

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,6 Tagen (5 bis unter 10 Jahre) und ⌀ 5,3 Tagen (75 bis unter 80 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

36.141 Fälle

Vor allem Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie und Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (47 % und 15 %)

  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie47 %16.940
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde15 %5.291
  • Unfallchirurgie12 %4.488
  • Chirurgie10 %3.730
  • Pädiatrie3,2 %1.145
  • Übrige 24 Abteilungen13 %4.547
▸ Übrige einzeln
  • Orthopädie2,7 %984
  • Kinderchirurgie2,4 %851
  • Neurochirurgie2,2 %805
  • Innere Medizin1,9 %671
  • Intensivmedizin0,99 %357
  • Geriatrie0,66 %240
  • Plastische Chirurgie0,46 %168
  • Neurologie0,35 %127
  • Kardiologie0,28 %103
  • Sonstige Fachabteilung0,27 %96
  • Augenheilkunde0,15 %55
  • Gastroenterologie0,053 %19
  • Neonatologie0,044 %16
  • Nephrologie0,033 %12
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,030 %11
  • Pneumologie0,028 %10
  • Kinderkardiologie0,019 %7
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,011 %4
  • Herzchirurgie0,008 %3
  • Urologie0,008 %3
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,006 %2
  • Dermatologie0,003 %1
  • Endokrinologie0,003 %1
  • Gefäßchirurgie0,003 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S02.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis3

Fraktur des Processus condylaris mandibulae
Primärschlüssel
Kollumfraktur (Processus condylaris mandibulae)
Primärschlüssel
Kollumfraktur des Unterkiefers (Processus condylaris mandibulae)
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Unterkieferfraktur: Processus condylaris

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte