S02.3 Fraktur des Orbitabodens

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:1234Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2, 3, 4 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAAndere SHT / Andere offene Wunden / Schwerwiegende Frakturen und traumatische Amputation / Frühe Komplikationen durch Trauma — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Blow-out-Fraktur

Exklusive:

Orbita o.n.A. S02.8

Orbitadach S02.1

Diagnosehäufigkeit

6.117 Fälle · 56 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 47 % Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie’23

Rang 518 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,035 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 47, der Frauen ab etwa 75 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre9630,15 %4,0
5 bis unter 10 Jahre3222100,52 %3,2
10 bis unter 15 Jahre6849191,1 %3,6
15 bis unter 18 Jahre8973161,5 %3,6
18 bis unter 20 Jahre10990191,8 %3,2
20 bis unter 25 Jahre327285425,3 %3,3
25 bis unter 30 Jahre346295515,7 %3,2
30 bis unter 35 Jahre378315636,2 %3,4
35 bis unter 40 Jahre310250605,1 %3,7
40 bis unter 45 Jahre320253675,2 %3,7
45 bis unter 50 Jahre246161854,0 %3,6
50 bis unter 55 Jahre3332151185,4 %3,8
55 bis unter 60 Jahre3822381446,2 %3,6
60 bis unter 65 Jahre3802001806,2 %4,1
65 bis unter 70 Jahre3982011976,5 %4,0
70 bis unter 75 Jahre4281852437,0 %4,5
75 bis unter 80 Jahre4511572947,4 %5,0
80 bis unter 85 Jahre70021548511 %5,0
85 bis unter 90 Jahre5551623939,1 %4,9
90 bis unter 95 Jahre208521563,4 %5,0
ab 95 Jahren489390,78 %3,0

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 3,2 Tagen (25 bis unter 30 Jahre) und ⌀ 5,0 Tagen (80 bis unter 85 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung

34.387 Fälle

Vor allem Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie und Hals-Nasen-Ohrenheilkunde (47 % und 13 %)

  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie47 %16.202
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde13 %4.585
  • Unfallchirurgie13 %4.461
  • Chirurgie10 %3.506
  • Pädiatrie3,4 %1.156
  • Übrige 22 Abteilungen13 %4.477
▸ Übrige einzeln
  • Orthopädie2,9 %1.012
  • Kinderchirurgie2,5 %847
  • Neurochirurgie2,3 %803
  • Innere Medizin1,8 %633
  • Intensivmedizin0,96 %330
  • Geriatrie0,69 %237
  • Plastische Chirurgie0,50 %171
  • Neurologie0,36 %125
  • Sonstige Fachabteilung0,30 %104
  • Kardiologie0,26 %88
  • Augenheilkunde0,17 %57
  • Gastroenterologie0,067 %23
  • Kinderkardiologie0,029 %10
  • Nephrologie0,026 %9
  • Neonatologie0,017 %6
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,015 %5
  • Endokrinologie0,012 %4
  • Pneumologie0,012 %4
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,009 %3
  • Urologie0,009 %3
  • Thoraxchirurgie0,006 %2
  • Herzchirurgie0,003 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S02.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis3

Augenhöhlenbodenfraktur
Primärschlüssel
Blow-out-Fraktur
Primärschlüssel
Orbitabodenfraktur
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Fraktur des Orbitabodens

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte