S01.5- Offene Wunde der Lippe und der Mundhöhle

ICD-10-GM 2020Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSAOffene Wunde, exkl. Auge und Unterarm — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Exklusive:

Zahnfraktur S02.5

Zahnluxation S03.2

Subkodes7

S01.50 Offene Wunde: Mund, Teil nicht näher bezeichnetMorbi-RSA
S01.51 Offene Wunde: LippeMorbi-RSA
S01.52 Offene Wunde: WangenschleimhautMorbi-RSA
S01.53 Offene Wunde: Zahnfleisch (Processus alveolaris)Morbi-RSA
S01.54 Offene Wunde: Zunge und MundbodenMorbi-RSA
S01.55 Offene Wunde: GaumenMorbi-RSA
S01.59 Offene Wunde: Sonstige und mehrere Teile der Lippe und der MundhöhleMorbi-RSA

Änderungen

2010Bestand
Offene Wunde der Lippe und der Mundhöhle

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2020 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte