S01.4- Offene Wunde der Wange und der Temporomandibularregion

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSASchwere Frakturen des Beckens und der unteren Extremität / Schwerwiegende offene Wunden / Umschriebene Hirnverletzungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes4

S01.41 Offene Wunde: WangeMorbi-RSA
S01.42 Offene Wunde: OberkieferregionMorbi-RSA
S01.43 Offene Wunde: UnterkieferregionMorbi-RSA
S01.49 Offene Wunde: Sonstige und mehrere Teile der Wange und der TemporomandibularregionMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

568 Fälle · 58 % Männer · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 18 % Chirurgie’22

Rang 2186 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,003 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 24, der Frauen ab etwa 10 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr177103,0 %2,5
1 bis unter 5 Jahre130646623 %3,1
5 bis unter 10 Jahre92504216 %3,1
10 bis unter 15 Jahre3917226,9 %4,0
15 bis unter 18 Jahre12752,1 %2,4
18 bis unter 20 Jahre9721,6 %2,2
20 bis unter 25 Jahre221663,9 %2,2
25 bis unter 30 Jahre231584,0 %2,7
30 bis unter 35 Jahre181353,2 %1,8
35 bis unter 40 Jahre191633,3 %2,6
40 bis unter 45 Jahre211653,7 %2,5
45 bis unter 50 Jahre141222,5 %2,5
50 bis unter 55 Jahre171523,0 %2,6
55 bis unter 60 Jahre3118135,5 %3,0
60 bis unter 65 Jahre161242,8 %3,8
65 bis unter 70 Jahre10641,8 %3,1
70 bis unter 75 Jahre151232,6 %3,7
75 bis unter 80 Jahre171163,0 %1,9
80 bis unter 85 Jahre144102,5 %4,6
85 bis unter 90 Jahre177103,0 %3,1
90 bis unter 95 Jahre12572,1 %4,5
ab 95 Jahren3030,53 %2,0

Behandelnde Fachabteilung

9.353 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 18 %

  • Chirurgie18 %1.708
  • Unfallchirurgie17 %1.601
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie14 %1.346
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde10 %938
  • Kinderchirurgie9,5 %889
  • Übrige 24 Abteilungen31 %2.871
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie8,6 %804
  • Augenheilkunde6,8 %634
  • Innere Medizin5,0 %472
  • Orthopädie4,2 %395
  • Plastische Chirurgie1,8 %167
  • Intensivmedizin0,90 %84
  • Neurochirurgie0,64 %60
  • Geriatrie0,58 %54
  • Sonstige Fachabteilung0,53 %50
  • Kardiologie0,38 %36
  • Neurologie0,31 %29
  • Gastroenterologie0,27 %25
  • Nephrologie0,15 %14
  • Dermatologie0,086 %8
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,086 %8
  • Pneumologie0,075 %7
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,064 %6
  • Geburtshilfe0,043 %4
  • Kinderkardiologie0,032 %3
  • Thoraxchirurgie0,032 %3
  • Urologie0,032 %3
  • Endokrinologie0,021 %2
  • Neonatologie0,021 %2
  • Herzchirurgie0,011 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S01.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Offene Wunde der Wange und der Temporomandibularregion

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte