S01.2- Offene Wunde der Nase

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSASchwere Frakturen des Beckens und der unteren Extremität / Schwerwiegende offene Wunden / Umschriebene Hirnverletzungen — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.

Subkodes5

S01.20 Teil nicht näher bezeichnetMorbi-RSA
S01.21 Offene Wunde: Äußere Haut der NaseMorbi-RSA
S01.22 Offene Wunde: NasenlöcherMorbi-RSA
S01.23 Offene Wunde: NasenseptumMorbi-RSA
S01.29 Offene Wunde: Sonstige und mehrere Teile der NaseMorbi-RSA

Diagnosehäufigkeit

379 Fälle · 65 % Männer · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 17 % Unfallchirurgie’23

Rang 2648 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 45 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2200,53 %2,0
1 bis unter 5 Jahre59411816 %1,7
5 bis unter 10 Jahre3219138,4 %2,1
10 bis unter 15 Jahre144103,7 %2,3
15 bis unter 18 Jahre7611,8 %3,3
18 bis unter 20 Jahre7701,8 %2,0
20 bis unter 25 Jahre131033,4 %3,7
25 bis unter 30 Jahre15874,0 %2,6
30 bis unter 35 Jahre161154,2 %3,1
35 bis unter 40 Jahre13853,4 %3,5
40 bis unter 45 Jahre121023,2 %2,1
45 bis unter 50 Jahre12753,2 %1,8
50 bis unter 55 Jahre2312116,1 %1,9
55 bis unter 60 Jahre171164,5 %3,7
60 bis unter 65 Jahre231676,1 %2,9
65 bis unter 70 Jahre181444,7 %3,7
70 bis unter 75 Jahre13943,4 %2,5
75 bis unter 80 Jahre161244,2 %2,1
80 bis unter 85 Jahre332588,7 %3,5
85 bis unter 90 Jahre199105,0 %2,6
90 bis unter 95 Jahre11562,9 %5,4
ab 95 Jahren4041,1 %1,8

Behandelnde Fachabteilung

8.764 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Unfallchirurgie, hat 17 %

  • Unfallchirurgie17 %1.503
  • Chirurgie16 %1.395
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie14 %1.261
  • Kinderchirurgie11 %974
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde9,7 %848
  • Übrige 22 Abteilungen32 %2.783
▸ Übrige einzeln
  • Pädiatrie9,1 %798
  • Augenheilkunde6,4 %557
  • Innere Medizin5,0 %442
  • Orthopädie4,6 %399
  • Plastische Chirurgie1,9 %167
  • Intensivmedizin0,82 %72
  • Neurochirurgie0,79 %69
  • Sonstige Fachabteilung0,74 %65
  • Geriatrie0,59 %52
  • Kardiologie0,41 %36
  • Gastroenterologie0,38 %33
  • Neurologie0,27 %24
  • Dermatologie0,25 %22
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,11 %10
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,091 %8
  • Nephrologie0,091 %8
  • Pneumologie0,068 %6
  • Urologie0,057 %5
  • Gefäßchirurgie0,046 %4
  • Kinderkardiologie0,034 %3
  • Thoraxchirurgie0,023 %2
  • Endokrinologie0,011 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S01.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Offene Wunde der Nase

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte