S00.8- Oberflächliche Verletzung sonstiger Teile des Kopfes

ICD-10-GM 2024Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stelligIn der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.
Morbi-RSAAndere Verletzungen und Verletzungsfolgen mittlerer Schwere — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel · 1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs2

gilt über S00.-

Die einzelnen Verletzungen werden, wann immer möglich, entsprechend ihrer Lokalisation und ihrer Art so genau wie möglich kodiert.

SEG-4KDE 14: Alkoholrausch01.01.2026

Abgrenzung bei der Kodierung als Hauptdiagnose für stationäre Behandlung: F10.0 Psychische Störungen und Verhaltensstörungen durch Alkohol: Akute Intoxikation [akuter Rausch] gegen T51.0 Toxische Wirkung von vorwiegend nicht medizinisch verwendeten Substanzen, Toxische Wirkung von Alkohol, Äthanol

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Subkodes7

S00.80 Art der Verletzung nicht näher bezeichnetMorbi-RSA⚖ 2
S00.81 SchürfwundeMorbi-RSA⚖ 2
S00.82 Blasenbildung (nichtthermisch)Morbi-RSA⚖ 2
S00.83 Insektenbiss oder -stich (ungiftig)Morbi-RSA⚖ 2
S00.84 Oberflächlicher Fremdkörper (Splitter)Morbi-RSA⚖ 2
S00.85 PrellungMorbi-RSA⚖ 2
S00.88 SonstigeMorbi-RSA⚖ 2

Diagnosehäufigkeit

24.697 Fälle · 52 % Frauen · Gipfel unter 1 Jahr · 29 % Chirurgie’24

Rang 138 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,14 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 39, der Frauen ab etwa 76 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr3.6971.9651.73215 %1,3
1 bis unter 5 Jahre2.6801.5221.15811 %1,3
5 bis unter 10 Jahre9886193694,0 %1,3
10 bis unter 15 Jahre7004192812,8 %1,4
15 bis unter 18 Jahre5472842632,2 %1,3
18 bis unter 20 Jahre2771611161,1 %1,3
20 bis unter 25 Jahre5523362162,2 %1,3
25 bis unter 30 Jahre4492831661,8 %1,3
30 bis unter 35 Jahre3442231211,4 %1,4
35 bis unter 40 Jahre3512121391,4 %1,4
40 bis unter 45 Jahre3642191451,5 %1,4
45 bis unter 50 Jahre3301961341,3 %1,4
50 bis unter 55 Jahre3672101571,5 %1,5
55 bis unter 60 Jahre5443232212,2 %1,6
60 bis unter 65 Jahre6303912392,6 %1,7
65 bis unter 70 Jahre6673523152,7 %2,0
70 bis unter 75 Jahre9734655083,9 %2,2
75 bis unter 80 Jahre1.3156137025,3 %2,5
80 bis unter 85 Jahre2.8621.1381.72412 %2,7
85 bis unter 90 Jahre3.5601.2982.26214 %2,7
90 bis unter 95 Jahre1.8245551.2697,4 %2,5
ab 95 Jahren6761625142,7 %2,7

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 1,3 Tagen (25 bis unter 30 Jahre) und ⌀ 2,7 Tagen (85 bis unter 90 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

63.492 Fälle

Keine Abteilung überwiegt — die größte, Chirurgie, hat 29 %

  • Chirurgie29 %18.418
  • Unfallchirurgie28 %17.633
  • Pädiatrie22 %13.994
  • Orthopädie8,6 %5.446
  • Kinderchirurgie4,7 %3.009
  • Übrige 26 Abteilungen7,9 %4.992
▸ Übrige einzeln
  • Innere Medizin3,4 %2.167
  • Geriatrie1,1 %701
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,95 %601
  • Sonstige Fachabteilung0,45 %287
  • Neurologie0,36 %230
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,29 %181
  • Neurochirurgie0,23 %147
  • Kardiologie0,21 %132
  • Intensivmedizin0,17 %110
  • Neonatologie0,14 %86
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,11 %69
  • Augenheilkunde0,10 %65
  • Gastroenterologie0,093 %59
  • Kinderkardiologie0,055 %35
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,030 %19
  • Nephrologie0,028 %18
  • Plastische Chirurgie0,028 %18
  • Pneumologie0,025 %16
  • Urologie0,024 %15
  • Geburtshilfe0,022 %14
  • Dermatologie0,017 %11
  • Endokrinologie0,005 %3
  • Gefäßchirurgie0,005 %3
  • Herzchirurgie0,003 %2
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,003 %2
  • Strahlenheilkunde0,002 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu S00.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Oberflächliche Verletzung sonstiger Teile des Kopfes

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2024 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte