R82.- Sonstige abnorme Urinbefunde

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen
Exklusive:

Flankenschmerz-Hämaturie-Syndrom N39.81

Hämaturie R31

Subkodes10

R82.0 ChylurieCCL:123
R82.1 MyoglobinurieCCL:234
R82.2 Bilirubinurie
R82.3 Hämoglobinurie
R82.4 Azetonurie
R82.5 Erhöhte Urinwerte für Drogen, Arzneimittel und biologisch aktive Substanzen
R82.6 Abnorme Urinwerte für Substanzen vorwiegend nichtmedizinischer Herkunft
R82.7 Abnorme Befunde bei der mikrobiologischen Urinuntersuchung
R82.8 Abnorme Befunde bei der zytologischen und histologischen Urinuntersuchung
R82.9 Sonstige und nicht näher bezeichnete abnorme Urinbefunde

Diagnosehäufigkeit

140 Fälle · 51 % Frauen · Gipfel unter 1 Jahr · 49 % Pädiatrie’23

Zusammengezählt über alle Kodes unter R82.-.

Rang 1208 von 1.537 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 35, der Frauen ab etwa 16 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr25111418 %1,9
1 bis unter 5 Jahre12578,6 %1,8
5 bis unter 10 Jahre1551011 %2,1
10 bis unter 15 Jahre12848,6 %2,1
15 bis unter 18 Jahre8265,7 %2,1
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre1010,71 %1,0
25 bis unter 30 Jahre3212,1 %3,0
30 bis unter 35 Jahre3122,1 %1,7
35 bis unter 40 Jahre3032,1 %1,0
40 bis unter 45 Jahre5413,6 %4,2
45 bis unter 50 Jahre2201,4 %2,5
50 bis unter 55 Jahre5143,6 %1,4
55 bis unter 60 Jahre5323,6 %1,8
60 bis unter 65 Jahre7615,0 %2,6
65 bis unter 70 Jahre8445,7 %1,9
70 bis unter 75 Jahre8445,7 %3,4
75 bis unter 80 Jahre7525,0 %2,9
80 bis unter 85 Jahre7345,0 %2,0
85 bis unter 90 Jahre3122,1 %1,3
90 bis unter 95 Jahre1100,71 %3,0
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

140 Fälle

Vor allem Pädiatrie und Urologie (49 % und 27 %)

  • Pädiatrie49 %68
  • Urologie27 %38
  • Innere Medizin13 %18
  • Gastroenterologie3,6 %5
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe2,9 %4
  • Übrige 5 Abteilungen5,0 %7
▸ Übrige einzeln
  • Chirurgie1,4 %2
  • Nephrologie1,4 %2
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,71 %1
  • Neonatologie0,71 %1
  • Neurochirurgie0,71 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen

2010Bestand
Sonstige abnorme Urinbefunde

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte