R73.9 Hyperglykämie, nicht näher bezeichnet

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
⚖ Regellage2 verbindliche Regeln · 1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs3

gilt für Aufnahmen ab 01.10.2020 · auch für Rechnungen, die am 19.08.2020 in MD-Prüfung waren

Ein Patient bekommt während des stationären Aufenthaltes Cortison, entwickelt daraufhin eine Hyperglykämie und bekommt Altinsulin. Kein Diabetes bekannt, keine weitere Diagnostik diesbezüglich. Wie ist die Hyperglykämie zu kodieren?

Unerwünschte Nebenwirkungen indikationsgerechter Arzneimittel bei Einnahme gemäß Verordnung werden wie folgt kodiert:

Postoperative Hyperglykämie. Kann bei postoperativer Hyperglykämie ohne Operation an endokrinen Organen E89.1 Hypoinsulinämie nach medizinischen Maßnahmen kodiert werden? Ein Insulinmangel ist laut vorliegenden Unterlagen nicht nachgewiesen.

▸ Für einen Fall prüfen: welche Regeln gelten am Aufnahmedatum?
Kodetext R73.9 im Jahrgang 2026 →

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

297 Fälle · 54 % Männer · Gipfel 1 bis unter 5 Jahre · 43 % Pädiatrie’23

Rang 2900 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,002 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 38, der Frauen ab etwa 45 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr1100,34 %3,0
1 bis unter 5 Jahre51302117 %1,6
5 bis unter 10 Jahre2513128,4 %2,0
10 bis unter 15 Jahre181086,1 %2,1
15 bis unter 18 Jahre161065,4 %3,0
18 bis unter 20 Jahre2020,67 %2,5
20 bis unter 25 Jahre12664,0 %1,7
25 bis unter 30 Jahre10373,4 %2,0
30 bis unter 35 Jahre3121,0 %4,3
35 bis unter 40 Jahre10823,4 %3,6
40 bis unter 45 Jahre7432,4 %1,3
45 bis unter 50 Jahre9543,0 %4,3
50 bis unter 55 Jahre12934,0 %4,3
55 bis unter 60 Jahre201466,7 %4,2
60 bis unter 65 Jahre17895,7 %5,4
65 bis unter 70 Jahre2110117,1 %3,9
70 bis unter 75 Jahre171075,7 %5,0
75 bis unter 80 Jahre11563,7 %4,4
80 bis unter 85 Jahre186126,1 %7,0
85 bis unter 90 Jahre133104,4 %5,3
90 bis unter 95 Jahre3211,0 %4,0
ab 95 Jahren1100,34 %3,0

Behandelnde Fachabteilung

394 Fälle

Vor allem Pädiatrie und Innere Medizin (43 % und 41 %)

  • Pädiatrie43 %168
  • Innere Medizin41 %160
  • Gastroenterologie4,3 %17
  • Kardiologie3,3 %13
  • Endokrinologie1,8 %7
  • Übrige 14 Abteilungen7,4 %29
▸ Übrige einzeln
  • Hämatologie und internistische Onkologie1,3 %5
  • Geriatrie1,0 %4
  • Neurologie1,0 %4
  • Sonstige Fachabteilung1,0 %4
  • Intensivmedizin0,76 %3
  • Chirurgie0,25 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,25 %1
  • Kinderchirurgie0,25 %1
  • Nephrologie0,25 %1
  • Neurochirurgie0,25 %1
  • Orthopädie0,25 %1
  • Pneumologie0,25 %1
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,25 %1
  • Urologie0,25 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu R73.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Erhöhter Blutglukosewert
Primärschlüssel
Erhöhter Blutzucker
Primärschlüssel
Erhöhter Blutzuckerspiegel
Primärschlüssel
Hyperglykämie
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Hyperglykämie, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte