DRGSystemDeutschland

R73.0-Abnormer Glukosetoleranztest

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Nicht endständig — zur Verschlüsselung einen Subkode wählen · stationär (§ 301 SGB V): nicht zur Verschlüsselung zugelassen · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Ambulant 4-stellig
In der stationären Versorgung (§ 301 SGB V) ist die endständige Schlüsselnummer anzugeben — dieser Kode selbst ist dort nicht kodierbar, sondern einer seiner Subkodes. In der ambulanten Versorgung (§ 295 SGB V) kann auf die fünfte Stelle verzichtet werden: in der hausärztlichen Versorgung, im organisierten Notfalldienst und in der fachärztlichen Versorgung für Diagnosen außerhalb des Fachgebietes.

Subkodes2

R73.00Diabetes mellitus Typ 1, präsymptomatisch, Stadium 2DKR:0401yNeuR73.02025
R73.08und sonstige Formen des PrädiabetesDKR:0401yNeuR73.02025

Diagnosehäufigkeit

Rang 3848 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 23, der Frauen ab etwa 28 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr000––
1 bis unter 5 Jahre6245,2 %4,8
5 bis unter 10 Jahre127510 %1,9
10 bis unter 15 Jahre25141122 %2,0
15 bis unter 18 Jahre8536,9 %2,3
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre4133,4 %–
25 bis unter 30 Jahre6065,2 %5,5
30 bis unter 35 Jahre4043,4 %1,0
35 bis unter 40 Jahre7616,0 %4,0
40 bis unter 45 Jahre6155,2 %4,5
45 bis unter 50 Jahre9457,8 %3,5
50 bis unter 55 Jahre7346,0 %3,8
55 bis unter 60 Jahre6335,2 %3,0
60 bis unter 65 Jahre3212,6 %2,8
65 bis unter 70 Jahre4403,4 %4,7
70 bis unter 75 Jahre6335,2 %3,0
75 bis unter 80 Jahre1100,86 %4,0
80 bis unter 85 Jahre1010,86 %4,0
85 bis unter 90 Jahre1100,86 %4,5
90 bis unter 95 Jahre000––
ab 95 Jahren000––

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

394 Fälle

Vor allem Pädiatrie und Innere Medizin (43 % und 41 %)

  • Pädiatrie43 %168
  • Innere Medizin41 %160
  • Gastroenterologie4,3 %17
  • Kardiologie3,3 %13
  • Endokrinologie1,8 %7
  • Übrige 14 Abteilungen7,4 %29
▸ Übrige einzeln
  • Hämatologie und internistische Onkologie1,3 %5
  • Geriatrie1,0 %4
  • Neurologie1,0 %4
  • Sonstige Fachabteilung1,0 %4
  • Intensivmedizin0,76 %3
  • Chirurgie0,25 %1
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,25 %1
  • Kinderchirurgie0,25 %1
  • Nephrologie0,25 %1
  • Neurochirurgie0,25 %1
  • Orthopädie0,25 %1
  • Pneumologie0,25 %1
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,25 %1
  • Urologie0,25 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu R73.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Änderungen1

2026Untergliedert
Inhalte übergeleitet in R73.00R73.08
2010Bestand
Abnormer Glukosetoleranztest

Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte