R63.8 Sonstige Symptome, die die Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme betreffen

ICD-10-GM 2023Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über R63.-FoKA: Konsens

Bei stationär behandelten Patienten mit Diabetes mellitus wird u. a. eine Ernährungsberatung (Diätassistentin) durchgeführt. Ein Ernährungsproblem der Patienten wird nicht beschrieben.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

227 Fälle · 56 % Frauen · Gipfel unter 1 Jahr · 58 % Innere Medizin’23

Rang 3180 von 7.684 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Fälle ab etwa 2 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr103386545 %3,0
1 bis unter 5 Jahre37172016 %3,5
5 bis unter 10 Jahre14866,2 %2,8
10 bis unter 15 Jahre8173,5 %3,3
15 bis unter 18 Jahre6512,6 %2,0
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre2110,88 %6,0
25 bis unter 30 Jahre000––
30 bis unter 35 Jahre3121,3 %1,3
35 bis unter 40 Jahre3211,3 %5,3
40 bis unter 45 Jahre3031,3 %1,0
45 bis unter 50 Jahre1100,44 %1,0
50 bis unter 55 Jahre1010,44 %2,0
55 bis unter 60 Jahre3031,3 %5,0
60 bis unter 65 Jahre4401,8 %3,0
65 bis unter 70 Jahre8623,5 %6,5
70 bis unter 75 Jahre5232,2 %5,2
75 bis unter 80 Jahre6422,6 %7,0
80 bis unter 85 Jahre10734,4 %2,7
85 bis unter 90 Jahre5232,2 %9,4
90 bis unter 95 Jahre5232,2 %4,4
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

14.825 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (58 % und 21 %)

  • Innere Medizin58 %8.574
  • Pädiatrie21 %3.126
  • Gastroenterologie12 %1.834
  • Geriatrie2,5 %368
  • Chirurgie1,1 %163
  • Übrige 29 Abteilungen5,1 %760
▸ Übrige einzeln
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,86 %127
  • Kardiologie0,63 %93
  • Kinderchirurgie0,54 %80
  • Nephrologie0,47 %70
  • Neonatologie0,40 %59
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,37 %55
  • Neurologie0,31 %46
  • Sonstige Fachabteilung0,30 %45
  • Pneumologie0,23 %34
  • Kinderkardiologie0,20 %30
  • Endokrinologie0,13 %20
  • Intensivmedizin0,13 %20
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,13 %19
  • Urologie0,081 %12
  • Rheumatologie0,074 %11
  • Gefäßchirurgie0,040 %6
  • Plastische Chirurgie0,040 %6
  • Strahlenheilkunde0,040 %6
  • Unfallchirurgie0,034 %5
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,027 %4
  • Geburtshilfe0,020 %3
  • Dermatologie0,013 %2
  • Allgemeine Psychiatrie0,007 %1
  • Herzchirurgie0,007 %1
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie0,007 %1
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,007 %1
  • Neurochirurgie0,007 %1
  • Orthopädie0,007 %1
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,007 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu R63.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis3

Gewichtsproblem
Primärschlüssel
Hypometabolismus
Primärschlüssel
Nahrungsverweigerung
zurückgezogenPrimärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Sonstige Symptome, die die Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme betreffen

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2023 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte