R63.5 Abnorme Gewichtszunahme

ICD-10-GM 2022Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
⚖ Regellage1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs
Exklusive:

Adipositas E66.-

Übermäßige Gewichtszunahme in der Schwangerschaft O26.0

Regeln außerhalb des Katalogs1

gilt über R63.-FoKA: Konsens

Bei stationär behandelten Patienten mit Diabetes mellitus wird u. a. eine Ernährungsberatung (Diätassistentin) durchgeführt. Ein Ernährungsproblem der Patienten wird nicht beschrieben.

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

101 Fälle · 61 % Frauen · Gipfel unter 1 Jahr · 59 % Innere Medizin’22

Rang 4018 von 7.638 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 49, der Frauen ab etwa 40 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr157815 %3,3
1 bis unter 5 Jahre000––
5 bis unter 10 Jahre5235,0 %2,0
10 bis unter 15 Jahre7166,9 %3,1
15 bis unter 18 Jahre2022,0 %2,0
18 bis unter 20 Jahre000––
20 bis unter 25 Jahre6335,9 %2,7
25 bis unter 30 Jahre4134,0 %2,3
30 bis unter 35 Jahre4044,0 %5,5
35 bis unter 40 Jahre4224,0 %3,5
40 bis unter 45 Jahre3213,0 %6,0
45 bis unter 50 Jahre4224,0 %6,3
50 bis unter 55 Jahre8177,9 %3,6
55 bis unter 60 Jahre7436,9 %2,9
60 bis unter 65 Jahre7346,9 %6,1
65 bis unter 70 Jahre3123,0 %3,3
70 bis unter 75 Jahre7346,9 %5,0
75 bis unter 80 Jahre4404,0 %3,3
80 bis unter 85 Jahre6155,9 %3,8
85 bis unter 90 Jahre2112,0 %4,0
90 bis unter 95 Jahre3123,0 %2,7
ab 95 Jahren000––

Behandelnde Fachabteilung

14.421 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Pädiatrie (59 % und 22 %)

  • Innere Medizin59 %8.448
  • Pädiatrie22 %3.143
  • Gastroenterologie11 %1.622
  • Geriatrie2,1 %310
  • Chirurgie1,3 %189
  • Übrige 27 Abteilungen4,9 %709
▸ Übrige einzeln
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,91 %131
  • Kardiologie0,65 %94
  • Kinderchirurgie0,62 %90
  • Neonatologie0,35 %50
  • Nephrologie0,33 %48
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,31 %45
  • Sonstige Fachabteilung0,26 %38
  • Neurologie0,26 %37
  • Kinderkardiologie0,19 %28
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,17 %25
  • Pneumologie0,15 %22
  • Endokrinologie0,15 %21
  • Intensivmedizin0,12 %17
  • Urologie0,069 %10
  • Plastische Chirurgie0,055 %8
  • Unfallchirurgie0,055 %8
  • Geburtshilfe0,042 %6
  • Psychosomatik/Psychotherapie0,042 %6
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,042 %6
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,035 %5
  • Rheumatologie0,028 %4
  • Allgemeine Psychiatrie0,021 %3
  • Dermatologie0,014 %2
  • Strahlenheilkunde0,014 %2
  • Gefäßchirurgie0,007 %1
  • Herzchirurgie0,007 %1
  • Orthopädie0,007 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu R63.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis2

Abnorme Gewichtszunahme
Primärschlüssel
Gewichtserhöhung
Primärschlüssel

Änderungen

2010Bestand
Abnorme Gewichtszunahme

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2022 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte