DRGSystemDeutschland

R57.9Schock, nicht näher bezeichnet

Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295
Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
Morbi-RSA’25
Aortenaneurysma / Schock / Störungen des Herz-Kreislaufsystems bei sonstigen anderenorts klassifizierten Krankheiten — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Inklusive:

Peripheres Kreislaufversagen o.n.A.

Diagnosehäufigkeit

Rang 3816 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,001 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 69, der Frauen ab etwa 75 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr2201,7 %1,5
1 bis unter 5 Jahre1010,84 %2,0
5 bis unter 10 Jahre1010,84 %1,0
10 bis unter 15 Jahre1100,84 %1,0
15 bis unter 18 Jahre2021,7 %1,0
18 bis unter 20 Jahre1100,84 %–
20 bis unter 25 Jahre1010,84 %1,0
25 bis unter 30 Jahre2021,7 %10,3
30 bis unter 35 Jahre3122,5 %8,0
35 bis unter 40 Jahre000–1,3
40 bis unter 45 Jahre1100,84 %2,7
45 bis unter 50 Jahre3032,5 %2,0
50 bis unter 55 Jahre7525,9 %2,6
55 bis unter 60 Jahre8626,7 %4,4
60 bis unter 65 Jahre5324,2 %1,9
65 bis unter 70 Jahre1610613 %3,6
70 bis unter 75 Jahre135811 %3,6
75 bis unter 80 Jahre7525,9 %4,2
80 bis unter 85 Jahre136711 %3,7
85 bis unter 90 Jahre2161518 %1,4
90 bis unter 95 Jahre11389,2 %3,8
ab 95 Jahren000–1,0

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Behandelnde Fachabteilung’23

4.937 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Kardiologie (47 % und 17 %)

  • Innere Medizin47 %2.319
  • Kardiologie17 %852
  • Intensivmedizin14 %677
  • Herzchirurgie3,9 %193
  • Chirurgie3,8 %188
  • Übrige 25 Abteilungen14 %708
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie3,3 %164
  • Geriatrie1,8 %87
  • Nephrologie1,2 %61
  • Urologie1,2 %59
  • Sonstige Fachabteilung1,1 %54
  • Pneumologie0,97 %48
  • Pädiatrie0,83 %41
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,71 %35
  • Neurologie0,59 %29
  • Unfallchirurgie0,59 %29
  • Gefäßchirurgie0,47 %23
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,38 %19
  • Orthopädie0,20 %10
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,16 %8
  • Thoraxchirurgie0,16 %8
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,14 %7
  • Kinderkardiologie0,12 %6
  • Endokrinologie0,10 %5
  • Neonatologie0,061 %3
  • Neurochirurgie0,061 %3
  • Plastische Chirurgie0,061 %3
  • Dermatologie0,041 %2
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,041 %2
  • Augenheilkunde0,020 %1
  • Kinderchirurgie0,020 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu R57.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis8

Akute Kreislaufinsuffizienz
PrimärschlüsselPrimär†:R57.9
Akutes peripheres Kreislaufversagen
PrimärschlüsselPrimär†:R57.9
Kardiovaskulärer Kollaps
PrimärschlüsselPrimär†:R57.9
Kreislaufkollaps
PrimärschlüsselPrimär†:R57.9
Kreislaufversagen
PrimärschlüsselPrimär†:R57.9
Peripherer vaskulärer Kollaps
PrimärschlüsselPrimär†:R57.9
Peripheres Kreislaufversagen
PrimärschlüsselPrimär†:R57.9
Schock
PrimärschlüsselPrimär†:R57.9

Änderungen

2010Bestand
Schock, nicht näher bezeichnet

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2026 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte