R57.0 Kardiogener Schock

ICD-10-GM 2026Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten — amtlicher Diagnoseschlüssel in Deutschland.
§ 301 · § 295Endständig · stationär (§ 301 SGB V): Primärkode zulässig · ambulant (§ 295 SGB V): Primärkode zulässig
CCL:1234Complication and Comorbidity Level je Partition: Als Nebendiagnose kann dieser Kode mit den Stufen 1, 2, 3, 4 in die PCCL-Berechnung eingehen.
Morbi-RSAAortenaneurysma / Schock / Störungen des Herz-Kreislaufsystems bei sonstigen anderenorts klassifizierten Krankheiten — Zuordnung im morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich.
Orpha: 1Unter dieser Schlüsselnummer führt die amtliche Datei Alpha-ID-SE eine Seltene Erkrankung mit eigener Orpha-Kennnummer. Liegt eine davon vor, ist die Kennnummer seit dem 1.4.2023 im Krankenhaus zusätzlich zu dieser Schlüsselnummer zu übermitteln. Sie stehen unten.
⚖ Regellage1 verbindliche Regel · 1 SEG-4-Empfehlung · zuletzt 01.01.2026 — Regeln außerhalb des Katalogs

Regeln außerhalb des Katalogs2

gilt über R57.-

Kapitel XV enthält zwei Bereiche zur Kodierung von Komplikationen in der Schwangerschaft:

Ein junger Patient wird nach Vergiftung mit Kokain im kardiogenen Schock (EF 15 %) stationär aufgenommen. Was ist die Hauptdiagnose?

Kodierrichtlinien und Entscheidungen des Schlichtungsausschusses sind für alle verbindlich; SEG-4-Empfehlungen binden die Begutachtung des MD.

Diagnosehäufigkeit

1.989 Fälle · 63 % Männer · Gipfel 80 bis unter 85 Jahre · 47 % Innere Medizin’24

Rang 1121 von 7.648 auf derselben Katalogebene · 0,011 % aller Krankenhausfälle · Hälfte der Männer ab etwa 70, der Frauen ab etwa 78 Jahren

Alter der Patientinnen und PatientenAnteil der Fälle
Jahre
▸ Zahlen je Altersgruppe
AltersgruppeFälleMännerFrauenAnteil⌀ Tage
unter 1 Jahr9450,45 %22,8
1 bis unter 5 Jahre2110,10 %33,0
5 bis unter 10 Jahre000–1,0
10 bis unter 15 Jahre3210,15 %1,0
15 bis unter 18 Jahre1100,050 %1,3
18 bis unter 20 Jahre6420,30 %1,0
20 bis unter 25 Jahre12840,60 %17,2
25 bis unter 30 Jahre13850,65 %14,1
30 bis unter 35 Jahre261881,3 %11,0
35 bis unter 40 Jahre3423111,7 %14,5
40 bis unter 45 Jahre353051,8 %14,5
45 bis unter 50 Jahre5538172,8 %9,1
50 bis unter 55 Jahre8062184,0 %10,7
55 bis unter 60 Jahre145106397,3 %9,5
60 bis unter 65 Jahre2311725912 %12,4
65 bis unter 70 Jahre2111486311 %7,2
70 bis unter 75 Jahre2561787813 %6,8
75 bis unter 80 Jahre2301339712 %5,5
80 bis unter 85 Jahre27414213214 %5,0
85 bis unter 90 Jahre24613011612 %2,7
90 bis unter 95 Jahre10439655,2 %3,0
ab 95 Jahren165110,80 %3,4

Fälle aus dem Datenjahr 2024, Verweildauer aus 2023 — die amtliche Statistik weist die Belegungstage seit 2024 nicht mehr aus.

Verweildauer nach Alter: zwischen ⌀ 2,7 Tagen (85 bis unter 90 Jahre) und ⌀ 12,4 Tagen (60 bis unter 65 Jahre).

Behandelnde Fachabteilung’23

4.937 Fälle

Vor allem Innere Medizin und Kardiologie (47 % und 17 %)

  • Innere Medizin47 %2.319
  • Kardiologie17 %852
  • Intensivmedizin14 %677
  • Herzchirurgie3,9 %193
  • Chirurgie3,8 %188
  • Übrige 25 Abteilungen14 %708
▸ Übrige einzeln
  • Gastroenterologie3,3 %164
  • Geriatrie1,8 %87
  • Nephrologie1,2 %61
  • Urologie1,2 %59
  • Sonstige Fachabteilung1,1 %54
  • Pneumologie0,97 %48
  • Pädiatrie0,83 %41
  • Hämatologie und internistische Onkologie0,71 %35
  • Neurologie0,59 %29
  • Unfallchirurgie0,59 %29
  • Gefäßchirurgie0,47 %23
  • Frauenheilkunde und Geburtshilfe0,38 %19
  • Orthopädie0,20 %10
  • Hals-Nasen-Ohrenheilkunde0,16 %8
  • Thoraxchirurgie0,16 %8
  • Lungen- und Bronchialheilkunde0,14 %7
  • Kinderkardiologie0,12 %6
  • Endokrinologie0,10 %5
  • Neonatologie0,061 %3
  • Neurochirurgie0,061 %3
  • Plastische Chirurgie0,061 %3
  • Dermatologie0,041 %2
  • Zahn- u. Kieferheilkunde, Mund- u. Kieferchirurgie0,041 %2
  • Augenheilkunde0,020 %1
  • Kinderchirurgie0,020 %1

Gezählt wird die Abteilung mit der längsten Verweildauer des Falls — nicht jede, die den Patienten gesehen hat. Der Bericht teilt nur bis zum Dreisteller auf; die Verteilung gehört zu R57.

Gezählt werden Entlassungen, nicht Personen — wer mehrfach im Jahr stationär war, zählt mehrfach. Erfasst ist ausschließlich die Hauptdiagnose: wie oft der Kode als Nebendiagnose vergeben wird, sagt diese Statistik nicht. Quelle: Statistisches Bundesamt (Destatis); Anteile, Summen und Mittelwerte sind eigene Berechnungen. Datenquellen und Urheberrechte

Alphabetisches Verzeichnis4

Kardialer Schock
97292Primärschlüssel
Kardiogener Schock
97292Primärschlüssel
Kardiorespiratorischer Kollaps
Primärschlüssel
Kardiovaskulärer Schock
Primärschlüssel

Seltene Erkrankungen (Orpha)1

97292
Kardiogener Schock

Änderungen

2010Bestand
Kardiogener Schock

Seit mindestens 2010 unverändert. Jahrgänge 2010–2027 und Überleitungstabellen des BfArM. Unterschiede nur in Schreibweise, Abkürzung oder im vorangestellten Text der übergeordneten Rubrik gelten nicht als Änderung.

Quelle: ICD-10-GM, Version 2026 — Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme, 10. Revision, German Modification, herausgegeben vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Die Inhalte werden unverändert wiedergegeben. Datenquellen und Urheberrechte